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Trumps Wahl führt in den USA nach wie vor zu Protesten - wie hier vor seinem Wohn- und Geschäftshaus in New York.

KEYSTONE/EPA/TANNEN MAURY

(sda-ats)

Den vierten Tag in Folge protestierten tausende Menschen in den USA gegen die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Die grössten Kundgebungen gab es am Samstag in New York, Los Angeles und Chicago.

Bei einer der grössten Demonstrationen seit der Wahl nahmen nach Schätzung des Nachrichtensenders CNN in New York tausende Menschen teil. Ein Sprecher der Polizei (NYPD) sagte, der Protestmarsch zu Trumps Wohn- und Geschäftshaus, dem Trump Tower an der Fifth Avenue in Manhattan, habe am Samstag gegen 19.00 Uhr MEZ am Union Square begonnen. Festnahmen habe es keine gegen. Zur Zahl der Demonstranten äusserte er sich nicht.

Mehrere tausend Menschen gingen in Chicago auf die Strasse, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete. Sie skandierten Parolen wie "Kein Hass", "Kein rassistisches Amerika" oder "Keine Angst. Migranten sind hier willkommen". Der Protest verlief zunächst friedlich.

Die Türkei warnt derweil ihre Bürger vor Reisen in die USA. Grund seien zunehmend gewalttätige Proteste gegen den künftigen US-Präsidenten, teilte das Aussenministerium in Ankara mit. Von den Protesten und sozialen Spannungen gingen Risiken aus. Daher sollten türkische Bürger in den USA und jene, die dorthin reisen wollten, vorsichtig sein.

Trump hatte während des Wahlkampfs nicht zuletzt mit rassistischen und frauenfeindlichen Äusserungen polarisiert. Kritiker befürchten, dass der künftige Präsident die Bürgerrechte beschneiden könnte.

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SDA-ATS