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Das Universitätsspital Lausanne muss vorübergehend die Aufnahme von Patienten beschränken. Grund ist ein gegen Antibiotika-resistentes Bakterium, das zuvor bereits das Spital in Payerne VD heimgesucht hat. Bis die Lage sich normalisiert, kann es Wochen dauern.

Der Aufnahmestopp betrifft den Nordsektor des 15. Geschosses des Universitätsspitals Lausanne (CHUV), wie das Spital am Freitag mitteilte. Nicht dringende Eingriffe in den Sparten Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Urologie werden verschoben.

Notfallchirurgie wird weiterhin angeboten und die Patienten im Südsektor des 15. Geschosses einquartiert. In anderen Chirurgischen Abteilungen werden zusätzliche Betten betrieben. Ausserdem sollen Patienten vom CHUV in andere Spitäler verlegt werden.

Die Massnahme soll verhindern, dass sich die gegen Vancomycin resistenten Enterokokken (VRE) im Spital ansiedeln, wie Professor Giorgio Zanetti vom Präventivmedizinischen Dienst des CHUV sagte. Sechs Patienten sind Träger des Bakteriums, 38 weitere könnten es sein. Das CHUV betreibt insgesamt rund 1350 Betten.

Vancomycin-Resistente Enterokokken nisten sich im Verdauungstrakt ein, führen aber selten zu schweren Infektionen, auch wenn solche nicht ausgeschlossen werden können. Im besten Fall dauere es zwei Wochen, bis sich die Lage normalisiert habe, sagte Zanetti. Für das CHUV sei die derzeitige Situation eine Premiere, hiess es.

Mit Vancomycin-Resistenten Enterokokken hatte Anfang Februar auch das Spital der Broye (HIB) in Payerne VD zu kämpfen. Am Dienstag konnte das Spital den deswegen verfügten Aufnahmestopp in der Chirurgie aufheben.

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SDA-ATS