Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Vorwurf der Preisabsprachen zwischen Lastwagen-Herstellern: Anwälte drohen mit einer Klage von 100 Milliarden Euro. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/UWE ANSPACH

(sda-ats)

Der Prozessfinanzierer Bentham Europe stellt sich hinter eine Sammelklage wegen jahrelanger Preisabsprachen unter europäischen Lastwagen-Herstellern.

Man werde eine möglicherweise 100 Milliarden Euro schwere Schadenersatzklage gegen Europas grösste Lkw-Produzenten finanzieren, teilte Bentham Europe am Montag mit. Die EU-Kommission hatte im Sommer gegen die vier europäischen Hersteller Daimler, Volvo, Iveco und DAF wegen Preisabsprachen eine Rekordstrafe von fast drei Milliarden Euro verhängt.

Der VW-Tochter MAN wurde die Strafe nach der Kronzeugenregelung erlassen, weil sie das Kartell verriet. Auf Daimler als Marktführer entfiel mit etwa einer Milliarde Euro der grösste Teil. Das Kartell bestand der EU zufolge über 14 Jahre.

Bentham Europe schätzt, dass in diesem Zeitraum zehn Millionen Lastwagen in der EU verkauft wurden. Der durchschnittliche Aufpreis habe 10'500 Euro betragen. Bentham Europe, an dem der US-Hedgefonds Elliott beteiligt ist, koordiniert auch Aktionärsklagen gegen VW wegen des Dieselskandals.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS