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Banker auf dem Zürcher Paradeplatz: Nach schwierigen Jahren planen die Finanzinstitute wieder vermehrt mit Stellenbesetzungen.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bei Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen dürfte zunehmen. Der KOF-Beschäftigungsindikator ist auf den höchsten Wert seit drei Jahren gestiegen.

Der vierteljährlich von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) berechnete Wert notierte im dritten Quartal bei 2,4 Punkten, nach revidierten 1,7 Punkten im zweiten Quartal. Damals hatte der Indikator zum ersten Mal seit Mitte 2014 wieder über 0 notiert.

Werte im positiven Bereich zeigen an, dass es mehr Unternehmen gibt, die Stellen schaffen wollen, als solche, die einen Abbau planen. Damit dürfte die Zahl der offenen Stellen zunehmen. Für den am Freitag veröffentlichten Indikator befragte die KOF rund 4500 Unternehmen in der Schweiz zu ihrer Beschäftigungssituation und zu ihren Plänen.

Industrie auf höchstem Stand seit 2011

Besonders erfreulich entwickelte sich der KOF-Beschäftigungsindikator in den letzten Monaten im Verarbeitenden Gewerbe. Zwar ist der branchenspezifische Indikator weiterhin im negativen Bereich (-2.1 Punkte), weshalb nicht mit einem substanziellen Stellenaufbau in der Industrie zu rechnen ist. Dennoch ist der Indikator auf dem höchsten Wert seit Ende 2011 geklettert. Das lässt darauf hoffen, dass der Stellenabbau der letzten zwei Jahre zu Ende gehen könnte.

Neben der Industrie verbesserten sich die Beschäftigungserwartungen vor allem im Bank- und Versicherungswesen. Weniger erfreulich entwickelten sich die Einschätzungen für den Detailhandel. Hier verharrt der Branchenindikator weiterhin im negativen Bereich.

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SDA-ATS