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Nach Medienberichten aus Deutschland über Diebstähle und sexuelle Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht, haben sich auch in Zürich rund ein halbes Dutzend Frauen wegen sexueller Belästigung bei der Stadtpolizei gemeldet.

Im Nachgang zum Silvesterzauber am Zürcher Seebecken wurden rund zwei Dutzend Diebstähle angezeigt. Im Zuge der Abklärungen zeigte sich, dass es bei einigen dieser Fälle auch zu sexuellen Belästigungen gekommen ist.

Die betroffenen Frauen schilderten, sie seien einerseits bestohlen und dabei gleichzeitig über den Kleidern sexuell belästigt worden, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Sie gaben an, sie seien in der Menschenmenge von mehreren Männern mit dunklerer Hautfarbe angegangen worden.

Inzwischen haben sich rund ein halbes Dutzend Frauen gemeldet. Die Befragungen laufen noch, wie ein Sprecher der Stadtpolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Aufgrund der Aussagen und Anzeigen, die zum Teil in den letzten 24 Stunden eingingen, schliesst die Polizei nicht aus, dass noch weitere Personen in der Silvesternacht Opfer von gleichgelagerten Straftaten wurden, aber bisher noch keine Anzeige bei der Polizei erstattet haben.

An der Festmeile rund um das Seebecken versammelten sich nach Angaben der Organisatoren rund 120'000 Besucherinnen und Besucher zur "grössten Silvesterparty der Schweiz".

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SDA-ATS