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Apple: iPhone-Software nicht für Spionagezwecke gedacht

Apple hat dem US-Kongress versichert, dass seine umstrittene iPhone-Software nicht für den Zweck der Spionage von Nutzern gedacht ist. Vielmehr diene die Ortungstechnologie der Verbesserung des Kundendienstes.

Dies geht aus einer schriftlichen Erklärung des Konzerns hervor, den das US-Repräsentantenhaus am Montag veröffentlichte. Britische IT-Experten hatten im vergangenen Monat gezeigt, dass alle Apple-Geräte die Daten über die Mobilfunkzellen und WLAN-Netze, in denen sich iPhones und iPads bewegt haben, sammeln, ohne den Nutzer dafür um Erlaubnis zu fragen.

Die Daten wurden bis zu einem Jahr gespeichert, was umfangreiche Bewegungsprofile ermöglichte. Als Konsequenz daraus verlangt der US-Kongress von den Herstellerfirmen von Smartphones, Informationen über ihre Ortungstechnologien offenzulegen.

Apples Vize-Präsident Guy Tribble sollte am Dienstag vor einem Unterausschuss des Senats aussagen. Zu dem Thema soll sich auch Google-Vertreter Alan Davidson äussern.

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