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Apple-Chef Tim Cook ist mit dem letztjährigen Weihnachtsgeschäft zufrieden. Es hat dem US-Konzern einmal mehr Rekordzahlen beschert. (Archivbild)

KEYSTONE/AP The Reno Gazette-Journal/ANDY BARRON

(sda-ats)

Dem US-Konzern Apple ist es im vergangenen Weihnachtsgeschäft nicht gelungen, einen neuen Absatzrekord beim iPhone aufzustellen. Aber da sich das teurere iPhone X gut verkaufte, gab es Bestwerte bei Umsatz und Gewinn.

Das iPhone X hat Apple im vergangenen Weihnachtsgeschäft die nächsten Rekordzahlen beschert. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent auf gut 20 Milliarden Dollar. Den bisherigen Rekord hatte Apple im Weihnachtsquartal 2015 mit 18,4 Milliarden Dollar Gewinn erzielt.

Zugleich ging der iPhone-Absatz aber im Jahresvergleich um eine Million Geräte auf 77,3 Millionen zurück. Das könnte daran gelegen haben, dass das iPhone X erst im November statt wie sonst üblich schon im September in den Handel kam. Das bisher teuerste iPhone war aber eindeutig populär: Der durchschnittliche Preis eines verkauften Apple-Telefons stieg im Jahresvergleich von 695 auf 796 Dollar.

Höherer Umsatz

Deshalb konnte Apple auch den Quartalsumsatz trotz des geringeren iPhone-Absatzes um 12,7 Prozent auf 88,3 Milliarden Dollar steigern, wie der Konzern nach US-Börsenschluss mitteilte. Den bisherigen Bestwert hatte Apple vor einem Jahr mit 78,35 Milliarden Dollar erreicht.

Apple-Chef Tim Cook betonte zugleich, dass das Weihnachtsquartal diesmal mit 13 Wochen eine Woche kürzer gewesen sei als im Jahr davor. Und das iPhone X sei seit dem Start jede Woche das bestverkauften Apple-Gerät gewesen.

Die Prognose für das laufende Vierteljahr verfehlte zugleich die Erwartungen der Analysten. Das könnte darauf hinweisen, dass sich das iPhone X nach dem ersten Schub nun doch schlechter verkauft als gedacht. Zuletzt hatte es Berichte von Medien und Analysten gegeben, wonach Apple angesichts inzwischen abgeschwächter Nachfrage die Produktion des iPhone X zurückfahren wolle.

Hoffnung auf Geldregen

Die Apple-Aktie gab in der ersten Reaktion im nachbörslichen Handel nach, drehte dann aber ins Plus und legte um mehr als drei Prozent zu. Das könnte auch daran liegen, dass Aktionäre sich auf einen Geldregen einstellen können.

Finanzchef Maestri stellte in Aussicht, dass Apple die bisherigen Auslandsreserven nach der Überweisung in die USA grosszügig an Anteilseigner ausschütten werde. Apple sass zuletzt auf einem Geldberg von 285 Milliarden Dollar. Davon lagerten 269 Milliarden ausserhalb der USA.

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SDA-ATS