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Noch nie waren so viele Menschen in der Euro-Zone arbeitslos. Insgesamt 17,4 Millionen Menschen hatten in den 17 Staaten im April keinen Job, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 11 Prozent.

Zugleich korrigierten die Statistiker die Zahlen für den März: Statt 10,9 Prozent, wie ursprünglich gemeldet, lag die Quote bei 11 Prozent und damit auf gleichem Niveau wie im April. Allerdings stieg die Gesamtzahl der Menschen ohne Job in der Euro-Zone im April um 110'000.

Die tiefsten Arbeitslosenquoten weisen Österreich (3,9 Prozent), Luxemburg und die Niederlande (beide 5,2 Prozent) auf. Schlusslichter sind die Schuldenstaaten Spanien (24,3 Prozent), Griechenland (21,7 Prozent) und Portugal (15,2 Prozent). Besonders alarmierend sind die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit: In Griechenland und Spanien ist mehr als jeder Zweite unter 25 Jahre ohne Job.

SDA-ATS