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Frühling auf dem Arbeitsmarkt: Dank der besseren Lage auf dem Bau haben in der Schweiz im April erneut etwas mehr Menschen Arbeit gefunden. Experten haben diese Entwicklung erwartet. Sie entspricht einem gewöhnlichen Jahresverlauf, wonach dank Saisonstellen im Frühjahr mehr gearbeitet werden kann.

Die Arbeitslosenquote ist in der Schweiz von 3,2 Prozent im März auf 3,1 Prozent im April gesunken, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag mitteilte .

Die Quote hat sich damit seit Anfang Jahr weiter verbessert. In den ersten beiden Monaten des Jahres lag sie jeweils bei 3,4 Prozent. "Wir haben im April erneut mit einer tieferen Quote gerechnet", sagte Oliver Schärli vom SECO auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Grund dafür sind saisonalen Effekte.

"Die Lage auf dem Bau zieht im Frühling jeweils wieder an. In der Gastronomie ist die Lage wegen der Zwischensaison im April zwar etwas schwieriger, dennoch hat sich die Arbeitslosigkeit durch saisonale Effekte insgesamt verbessert", stellte Schärli fest.

Ende April 2013 waren bei den Arbeitsämtern insgesamt 135'851 Personen als arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum April 2012 sind das aber deutlich mehr: Die Zahl der arbeitslosen Personen liegt 10,3 Prozent über jener des Vorjahres. Die Quote liegt ebenfalls höher. Im April 2012 betrug sie 2,8 Prozent.

Arbeitsmarkt als Spiegel

"Die Lage auf dem Arbeitsmarkt spiegelt die Lage der Schweiz insgesamt", sagte Schärli. "Wir entwickeln uns stabil, spüren aber die Unsicherheit durch die Krisen in den Nachbarländern."

In Europa sind vor allem Jugendliche stark von der Arbeitslosigkeit betroffen. In der Schweiz waren im April rund 17'800 der zwischen 15- und 24-Jährigen ohne Arbeit.

Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit lag bei 3,2 Prozent und damit etwas tiefer als im März, als sie 3,3 Prozent. Im April 2012 lag sie bei 3 Prozent.

In den Sommermonaten wird die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen wohl etwas zunehmen, denn viele Schulabgänger werden noch keine Lehrstelle gefunden haben. Im Herbst wird es dann generell wieder etwas mehr Menschen ohne Arbeit geben, prognostiziert das SECO. Die erwartete Arbeitslosenquote für das Gesamtjahr liegt bei 3,3 Prozent.

Weniger Stellensuchende für mehr offene Stellen

Bei den Stellensuchenden registrierte das SECO im April 190'367 Personen (-2 Prozent). Im Vorjahresvergleich sind das 8,1 Prozent mehr.

Zugleich waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV 16'135 offene Stellen gemeldet (+0,7 Prozent gegenüber März, -11,9 Prozent im Vorjahresvergleich).

Zudem gab des SECO die Zahlen für die im Februar abgerechnete Kurzarbeit bekannt. 7572 Personen arbeiteten wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihrer Arbeitgeber reduziert. Das sind 14,2 Prozent weniger als im Vormonat. Doch waren mit 674 Unternehmen etwas mehr Betriebe (6,8 Prozent) betroffen.

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SDA-ATS