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Der Abtransport des zwei bis drei Tonnen schweren Felsblocks zur näheren Untersuchung.

Yann Mamin/Archäologischer Dienst des Kantons Bern

(sda-ats)

Bei Grabungen in den Überresten eines bronzezeitlichen Dorfs sind Archäologen im Berner Vorort Kehrsatz auf einen zwei Meter langen, ovalen Stein gestossen. Sie glauben, dass es sich um einen Menhir handeln könnte.

Wie die Berner Kantonsverwaltung am Montag mitteilte, deuten Spuren im Boden darauf hin, dass der Stein möglicherweise einst aufrecht stand. Der Stein befinde sich in gleicher Distanz zu mehreren bronzezeitlichen Häusern. Das könnte darauf hinweisen, dass er bei der Anlage der Siedlung eine Rolle spielte, etwa als Referenzpunkt.

Möglich sei auch, dass der Stein zu einer älteren, jungsteinzeitlichen Nutzung des Geländes gehört habe und beim Bau des bronzezeitlichen Dorfs verschoben worden sei.

Die Berner Archäologen wollen nun den Stein weiter untersuchen. Für sie wäre es "eine kleine Sensation", wenn es sich tatsächlich um einen Menhir handelte. Denn es gibt nur rund fünfzehn einzeln stehende Menhire in der Schweiz. Ausserdem befinden sich bisher Menhire und andere Megalith-Monumente wie Dolmen und Steinreihen vor allem am Jura-Südfuss, in der Genferseeregion und dem Wallis.

Nach Abschluss der Ausgrabungen wollen die Behörden den Stein in der Nähe des Fundorts aufstellen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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SDA-ATS