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Argentinien muss weiter um die Teilnahme an der WM 2018 in Russland zittern. Ohne Lionel Messi verliert die "Albiceleste" gegen das bereits chancenlose Bolivien in La Paz 0:2.

Juan Carlos Arce (31.) und Marcelo Moreno (52.) schossen die Tore für den Aussenseiter in der Höhenlage der bolivianischen Hauptstadt (rund 3600 m ü. M). Für Bolivien war es im 14. Spiel erst der dritte Sieg.

Ohne die gesperrten Lionel Messi, Gonzalo Higuain, Nicolas Otamendi, Javier Mascherano und Lucas Biglia und den angeschlagenen Paulo Dybala leistete sich der zweifache Weltmeister und WM-Finalist von 2014 einen weiteren Aussetzer in der kompliziert verlaufenden WM-Kampagne. Das Rennen hinter dem souveränen Leader Brasilien ist hart umkämpft.

Seit Argentiniens Niederlage in Bolivien liegen auch Kolumbien, Uruguay und Chile vor Argentinien. Kolumbien zog durch ein 2:0 in Ecuador und Chile durch ein 3:1 gegen Venezuela vorbei. Aber selbst der fünfte Platz könnte ohne Messi in Gefahr geraten: Das nächste Spiel Ende August in Uruguay ist eine schwere Aufgabe - und hinter Argentinien lauern Ecuador (20 Punkte) und Paraguay (18). In der südamerikanischen WM-Qualifikation sind die Top 4 direkt weiter, der Fünfte bestreitet die Barrage.

Argentinien empfängt in den letzten vier Spielen zwar noch den Tabellenletzten Venezuela sowie Peru zuhause, muss aber noch in Uruguay und in Ecuador antreten. Und sollte der Rekurs gegen die Sperre von Messi, der in der Partie gegen Chile einen Linienrichter beleidigt hatte, nicht zumindest teilweise gutgeheissen werden, wird der Superstar erst im letzten Spiel wieder zur Verfügung stehen.

Argentiniens Bilanz ohne Messi, der die Partie frustriert auf einem Fernseher in der Kabine schaute, liest sich katastrophal. Ohne den vierfachen Weltfussballer des Jahres holte die "Albiceleste" in acht Partien nur sieben Punkte, mit ihm in sechs Spielen 15 Zähler.

Brasilien bereits qualifiziert

Das Quartier in Russland buchen kann dagegen Brasilien. Nach dem 3:0 gegen Paraguay durch Tore von Philippe Coutinho, Neymar und Marcelo steht der Gastgeber der letzten WM als erster Teilnehmer neben Ausrichter Russland fest.

Mit 33 Punkten hat die "Seleção" vier Spieltage vor dem Ende bereits elf Zähler Vorsprung auf Argentinien. Es war der achte Sieg in Folge unter Trainer Tite, der den glücklosen Dunga ablöste und das Team um den trotz verschossenem Penalty immer stärker aufspielenden Captain Neymar zu einem valablen Titelkandidaten macht.

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SDA-ATS