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In Burma hat Regimechef Than Shwe, der das Land fast 20 Jahre lang mit eiserner Hand regiert hat, offiziell die Macht abgegeben. Der General habe sich "in die Rente verabschiedet", sagten am Montag übereinstimmend mehrere Regierungsvertreter.

Allerdings machte einer von ihnen klar, dass Than Shwe "weiter die neue Regierung beraten wird, wenn sie es wünscht". Damit scheinen sich Mutmassungen zu bestätigen, wonach der bisherige Machthaber hinter den Kulissen weiter die Zügel in der Hand behalten will.

In der vergangenen Woche hatte sich das seit Jahrzehnten herrschende Militärregime in Burma offiziell selbst aufgelöst. Eine entsprechende Erklärung wurde im Staatsfernsehen verlesen, kurz nachdem der bisherige Regierungschef Thein Sein zum neuen Präsidenten des Landes vereidigt wurde. Auch er ist ein ehemaliger General.

Im vergangenen November hatte das Regime erstmals seit 20 Jahren ein neues Parlament wählen lassen. Der Urnengang wurde als Schritt auf dem Weg zu einer "disziplinierten Demokratie" präsentiert.

Einige Oppositionskandidaten waren zugelassen. Ausgeschlossen blieb allerdings die inzwischen aus jahrelangem Hausarrest freigelassene Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, deren Nationale Liga für Demokratie die letzten freien Wahlen im Jahr 1990 gewonnen hatte.

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SDA-ATS