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Der Schauspieler und Künstler Armin Mueller-Stahl ist mit dem Goldenen Ehrenbären der 61. Berlinale für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Festivaldirektor Dieter Kosslick überreichte die Auszeichnung.

Der 80-Jährige Mueller-Stahl bedankte sich bei bei den Gästen der Gala im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz sichtlich bewegt "für den wirklich schönen Preis". Zuvor hatte sein Freund, der Regisser Costa-Gavras die Laudatio gehalten.

Im Anschluss an die Ehrung wurde der Film "Music Box" von Costa-Gavras gezeigt, in dem Mueller-Stahl einen ungarischen Kriegsverbrecher spielt.

Auf den ersten Blick erscheint Mueller-Stahls Laufbahn als Traumkarriere: ein deutscher Schauspieler, dem der Sprung nach Hollywood glückte. Tatsächlich aber war sein Lebensweg ein brüchiger. 1930 im ostpreussischen Tilsit geboren, begann er seine Karriere in den fünfziger Jahren in der DDR, und schnell wurde er dort zum Star.

Er spielte unter der Regie von Frank Beyer in Filmen wie "Nackt unter Wölfen" (1963) und "Jakob der Lügner" (1974). Im Zusammenhang mit der Ausbürgerung Wolf Biermanns verliess er 1979 die DDR.

Im Westen knüpfte er nahtlos an seine früheren Erfolge an. Er wurde mit Filmen wie "Lola" (1981) von Rainer Werner Fassbinder international bekannt. Als ein Angebot aus den USA kam, griff er zu. Der künstlerische Durchbruch dort gelang ihm mit "Music Box" (1989) und "Avalon" (1990).

In seiner mehr als 50-jährigen Laufbahn arbeitete der Schauspieler mit Regisseuren wie Andrzej Wajda, Jim Jarmusch und Steven Soderbergh zusammen. Für seine Rolle in "Shine" von Scott Hicks erhielt er 1996 eine Oscar-Nominierung. Auf der Leinwand war er zuletzt in der Bestseller-Verfilmung "Illuminati" (2009) von Ron Howard zu sehen.

Mueller-Stahl war mehrfach zu Gast bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin: 1992 wurde er für seine Rolle in "Utz" von George Sluizer mit dem Silbernen Bären, 1997 mit der Berlinale Kamera geehrt. 2006 war er Mitglied der Internationalen Jury, 2009 war er mit dem Eröffnungsfilm "The International" von Tom Tykwer zu Gast im Wettbewerb.

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SDA-ATS