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In der Premier League kommt es Sonntag (13.00 Uhr) zum Nordlondoner Derby zwischen den Erzrivalen Arsenal und Tottenham. In der Bundesliga kämpfen die arrivierten Bayern-Jäger um den Anschluss.

"Das ist die grosse Gelegenheit, unsere Fans stolz zu machen", verkündete Tottenhams Captain Hugo Lloris vor dem Schlager in der Premier League. Tottenham geriet zuletzt zwar etwas aus dem Tritt, ist aber trotzdem die letzte noch ungeschlagene Mannschaft in der Meisterschaft.

Arsenal, aktuell punktgleich mit Leader Manchester City und Liverpool Tabellenzweiter, will dies mit einem Heimsieg ändern. Tottenham, das als Fünfter nach je fünf Siegen und Unentschieden drei Zähler hinter dem Top-Trio liegt, könnte dagegen mit einem Erfolg im mit 60'000 Zuschauern ausverkauften Emirates Stadium zu den seit neun Liga-Spielen ungeschlagenen Gunners aufschliessen.

Mit Granit Xhaka in der Startelf feierte Arsenal unter der Woche in der Champions League nach 0:2-Rückstand beim bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad noch einen 3:2-Sieg, für Tottenham setzte es eine 0:1-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen ab. Damit ist Tottenham nun schon sechs Pflichtspiele ohne Sieg. Das Arsenal-Gastspiel bietet deshalb laut Lloris die optimale Bühne, diesen Negativtrend zu stoppen. "Ich hoffe, dass sich dessen alle bei uns bewusst sind", appellierte der Franzose an seine Mitspieler.

Sein Landsmann Arsène Wenger, der seit mehr als 20 Jahren Arsenal-Trainer ist, wollte nichts zur aktuellen Schwäche von Tottenham sagen. "Ich bevorzuge es, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und eine Topleistung abliefern", betonte der 67-Jährige mit Blick auf das grosse Heimspiel. "Wir haben die Gelegenheit zu zeigen, dass wir eine wichtige Rolle in dieser Saison spielen und auch solche Partien gewinnen können", unterstrich Wenger.

Schweinsteiger vor Rückkehr auf den Platz?

Bei Manchester United kriselt es zusehends. Nach dem 1:2 am Donnerstag bei Fenerbahce Istanbul kritisierte José Mourinho seine Spieler ungewöhnlich hart. Auch weil Mittelfeldspieler Paul Pogba vorerst ausfällt, spekulieren englische und deutsche Medien über eine Rückkehr von Bastian Schweinsteiger ins Team.

Nach dieser neuerlichen Enttäuschung scheint es nicht mehr ausgeschlossen, dass Mourinho personell umstellt und in der Premier League am Sonntag bei Swansea City auf Schweinsteiger setzt. Den 32-jährigen deutschen Weltmeister hatte Mourinho im Sommer zur Reserve abgeschoben. Doch in dieser Woche holte er ihn überraschend ins Mannschaftstraining zurück.

Da sich Paul Pogba in Istanbul verletzt hat, könnte Schweinsteiger wirklich auf den Rasen zurückkehren. Ein guter Auftritt des Deutschen würde nicht nur dem Team helfen, sondern auch etwaige Verkaufschancen erhöhen. Insider vermuten, dass der ehemalige Bayern-Profi für einen Winter-Transfer in die amerikanische MLS präsentiert werden soll. Laut einem Bericht der Sun will Manchester United ihm dafür sogar zehn Millionen Pfund (12,1 Mio. Franken) Abfindung zahlen.

BVB, Leverkusen und Schalke kämpfen um Anschluss

In der Bundesliga liegen die selbsternannten Champions-League-Anwärter aus Dortmund, Leverkusen, Gelsenkirchen und Wolfsburg nach schwachem Saisonstart vor der zehnten Runde im Hintertreffen. Die Überraschungsteams aus Leipzig, Hoffenheim und Köln bringen die bisherigen Machtverhältnisse ins Wanken - zum Leidwesen der Arrivierten.

Nun nimmt der auf Platz 6 abgerutschte BVB mit dem Schweizer Goalie Roman Bürki vor dem Spiel bei Angstgegner HSV die Rückkehr in standesgemässe Tabellenregionen in Angriff. Mit ähnlichen Zielen starten auch die Leidensgenossen von Bayer Leverkusen (mit Admir Mehmedi) und Schalke 04 (ohne den Langzeitverletzten Breel Embolo) in das letzte Spiel vor der zweiwöchigen Länderspielpause.

Alle drei Klubs sammelten unter der Woche mit Siegen in den internationalen Wettwerben Selbstvertrauen. Dem seit acht Pflichtspielen ungeschlagenen Tabellenzwölften Schalke soll ein Sieg bei Werder Bremen helfen, weiter an Boden gutzumachen. Auch Leverkusen befindet sich vor dem Heimspiel gegen Darmstadt nach den Siegen über Wolfsburg und Tottenham wieder auf dem aufsteigenden Ast.

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SDA-ATS