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Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) haben am Montag ihr zweitägiges Gipfeltreffen fortgesetzt. Thema waren das Budget und Reformen, doch im Mittelpunkt der Beratungen und Gespräche am Rand der eigentlichen Sitzung standen die aktuellen Konflike in Afrika.

Neben dem Bürgerkrieg in Somalia, der absehbaren Teilung des Sudan und dem ungelösten Machtkonflikt im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste sind die Unruhen in Ägypten zentrales Gesprächsthema. Erleichtert und lobend äusserten sich AU-Vertreter über die Volksabstimmung im Südsudan.

Nach den am Sonntag bekanntgegebenen vorläufigen Ergebnissen stimmten fast 99 Prozent der Südsudanesen für einen eigenen Staat. AU-Kommissionschef Jean Ping nannte die Volksabstimmung am Montag einen "Triumph des sudanesischen Volkes".

Der südsudanesische Präsident Salva Kiir sagte am Rande des Gipfels in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und dem sudanesischen Präsidenten Omar Al-Baschir eine friedliche Trennung vom Norden zu.

"Der Aufbau eines dauerhaften und nachhaltigen Friedens für alle Menschen im Sudan hat für uns Vorrang", betonte er. Auch wenn Nord und Süd künftig getrennte Wege gehen würden, hätten die Regierungen in Khartum und Juba Verantwortung für alle Sudanesen

Ban drängte auf eine Einigung zwischen Nord- und Südsudan über den Grenzverlauf und die Teilung der Einkünfte aus der Ölförderung. Das Überleben von Nord und Süd hänge hiervon ab, betonte er.

Aufruf zur Besonnenheit

Bereits am Sonntag hatte Ban angesichts der Unruhen in Ägypten zu Besonnenheit, Gewaltlosigkeit und Einhaltung der Menschenrechte aufgerufen. "Überall auf der Welt müssen die Führer aufmerksamer und ehrlicher auf die Stimme des Volkes, auf die Hoffnungen (der Menschen) für eine bessere Zukunft hören", sagte er.

Am Montagnachmittag kam während des Gipfels auch das neue Vermittlungsteam der AU zum Konflikt in Elfenbeinküste zusammen.

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SDA-ATS