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Einmal mehr steht der am Samstag beginnende Spengler Cup im Zeichen verschiedener Hockey-Kulturen. Von grossem Interesse ist das Comeback von Lugano nach 24 Jahren.

Ein Faktum ist schon vor dem ersten Puckeinwurf unumstösslich: Am Ende der 89. Ausgabe wird Genève-Servette als Titelhalter abgelöst. Die Westschweizer verzichteten nach acht erfolgreichen Partien innerhalb von zwei Jahren auf die Fortsetzung ihrer imposanten Serie.

Anstelle der Grenats will sich der HC Lugano auf der interessantesten Werbeplattform ausserhalb der NLA-Rinks von seiner besten Seite präsentieren. 24 Jahre nach ihrem letzten Auftritt bei der Exhibition peilen die Bianconeri abermals den Vorstoss ins Endspiel an. Mit den Tessinern ist seit dem Einstieg von Doug Shedden wieder zu rechnen. Der Kanadier, ein Jahr nach seinem Intermezzo bei Medvescak Zagreb bereits zum siebten Mal hintereinander in der Altjahreswoche im Bündner Kurort engagiert, hat den HCL von Position 10 in die obere Tableauhälfte der Liga geführt.

Speziell ist die Konstellation des HC Davos. Der nationale Trendsetter wird wohl eher früher als später Prioritäten setzen müssen. Im Normalfall steht der 10,5-Millionen-Event in der Agenda sehr weit oben. Im Januar steht aber der Champions-League-Halbfinal gegen Frölunda Göteborg im Programm. Arno Del Curto wird alles daran setzen, den schwedischen Topklub auszuschalten. Bei seiner 20. Spengler-Cup-Teilnahme wäre deshalb der zwölfte Finalvorstoss als grosse Überraschung einzustufen.

In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist Mannheim stilbildend, im ewigen DEL-Ranking wird der exzellent gemanagte Klub aus dem Konglomerat der Unternehmer- und Sportinvestoren-Familie Hopp von den Statistikern zuoberst positioniert. Zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren vertritt der Klub in der letzten Woche des Jahres die Interessen der DEL in Davos.

Um die Champions Hockey League machen die Russen seit ihrem finalen Debakel gegen die ZSC Lions (2009) einen grossen Bogen, das berühmteste Klubturnier der Welt hingegen steht bei ihnen hoch im Kurs. Mit dem Debütanten Jekaterinburg und dem starken finnischen Expansions-Team Jokerit Helsinki ist die Kontinental Hockey Liga (KHL) wie im letzten Dezember doppelt vertreten.

Ihre (Final-)Konstanz beim sechstägigen Hockey-Spektakel ist imposant. Seit der KHL-Gründung 2008 standen die Professionals aus dem Land des Rekordweltmeisters nur in der Lockout-Saison vorübergehend im Schatten der NHL-Superstars.

Jekaterinburg wird von einem Transportunternehmen alimentiert. Die polarisierendste Figur steht hinter der Bande: Andrej Rasin. Im Frühjahr produzierte er mit einem Boxkampf in bester Hollywood-Manier gegen einen gleichermassen kampflustigen Branchenkollegen weltweite Schlagzeilen.

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SDA-ATS