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Nach der Europäischen Union hat auch der Internationale Währungsfonds (IWF) die erste Tranche seiner Finanzhilfe für das angeschlagene Zypern freigegeben. Von rund einer Milliarde Euro zugesagter Mittel wurden am Mittwoch 86 Millionen Euro bewilligt.

Mit dem Geld solle "das Finanzsystem des Lande stabilisiert werden", hiess es in einer Erklärung des IWF. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) hatte am Montag zwei von insgesamt neun Milliarden Euro ausgezahlt.

Bis Ende Juni soll eine weitere Milliarde aus dem Rettungsfonds der Eurostaaten fliessen. Zypern steht nach einer schweren Bankenkrise vor dem Bankrott und soll sich mit Hilfe des Rettungspakets von EU und IWF wieder sanieren.

Zyperns Regierung verpflichtete sich im Gegenzug, 13 Milliarden Euro aus eigener Kraft aufzubringen. Dazu soll unter anderem eine Abgabe von bis zu 60 Prozent auf Bankguthaben von mehr als 100'000 Euro beim grössten Geldinstitut Bank of Cyprus erhoben werden.

Die zweitgrösste Bank, die Laiki-Bank, wird aufgelöst. Ausserdem soll Zypern Steuern erhöhen und öffentliche Unternehmen privatisieren.

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SDA-ATS