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Am Sonntag ist die Operation "Hermes" der EU-Grenzschutzagentur Frontex angelaufen. Auch die Schweiz beteiligt sich an der Sicherung der süditalienischen Grenze gegen den Flüchtlingsstrom aus Nordafrika. Drei Experten warten auf ihren Einsatzbefehl.

Die EU-Agentur hatte die Mitgliedstaaten letzte Woche um Unterstützung angefragt. "Wir haben Frontex mitgeteilt, dass die Schweiz zwei Dokumentationsspezialisten und einen Experten für Luftüberwachung zur Verfügung stellt", sagte Walter Pavel, Sprecher der Eidg. Zollverwaltung, am Sonntag der Nachrichtenagentur SDA.

Die Schweiz beteiligt sich als Schengen-Mitglied an Frontex. Ende Januar wurden die letzten für einen Einsatz notwendigen Vereinbarungen unterzeichnet. Ob die drei Schweizer Experten tatsächlich in Süditalien eingesetzt werden, ist offen. Noch habe sie Frontex nicht angefordert, sagte Pavel. Wenn die Anfrage komme, könnten die Grenzwächter innerhalb von zwei bis drei Tagen entsandt werden.

Bis zu sechs Grenzwächter im Ausland

Insgesamt hat die Schweiz rund 30 Personen für die Unterstützung von Frontex-Operationen ausgebildet. Es handelt sich um Experten für die Untersuchung von Fahrzeugen und Luftüberwachung sowie Dokumentationsspezialisten. Laut Pavel rechnen die Schweizer Behörden damit, dass jeweils fünf bis sechs von ihnen gleichzeitig an der EU-Aussengrenze im Einsatz stehen werden.

Die Frontex-Operation "Hermes" in Süditalien ist am Sonntag angelaufen. Zunächst werden rund 30 Experten aus verschiedenen Mitgliedstaaten, ein Flugzeug und mehrere Patrouillenboote eingesetzt.

Italien sieht sich wegen der Aufstände in Nordafrika mit einer Welle von Flüchtlingen konfrontiert. Auf der Insel Lampedusa nahe Tunesien sind innerhalb von wenigen Tagen über 5000 Menschen gelandet. Das dortige Auffanglager hat Platz für 850 Personen. Angesichts dieses Ansturms hatte Italien Frontex um Unterstützung gebeten.

Trotz der Bemühungen, der Flüchtlingswelle bereits in Süditalien Herr zu werden, rechnet man auch in der Schweiz mit einem verstärkten Zustrom. Laut Justizministerin Simonetta Sommaruga sind die Vorbereitungen dafür bereits im Gang. Insbesondere seien die Behörden auf der Suche nach zusätzlichen Unterbringungsmöglichkeiten.

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SDA-ATS