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Tennis - Das Crédit Agricole Suisse Open Gstaad erlebt sein Horrorszenario: Nach Roger Federer scheidet auch Stan Wawrinka aus. Der Romand gibt gegen Feliciano Lopez bei 3:4 im Entscheidungssatz verletzt auf.
Auch bei Stanislas Wawrinka zwickte am Ende der Rücken. Der Romand zog sich die Verletzung zu Beginn des dritten Satzes zu. Erste Anzeichen waren zwei Doppelfehler hintereinander nach 100 Minuten Spielzeit, die dem Gegner aus Spanien das Break zum 2:1 im dritten Satz ermöglichten. In der Folge konnte Wawrinka bloss noch mit Tempi zwischen 150 und 170 km/h aufschlagen. In den ersten beiden Sätzen waren ihm mit Tempi von 200+ km/h 13 Aufschlagasse gelungen.
Und weil Wawrinka derart gut aufschlug, sah alles für die Nummer 2 der Schweiz nach anderthalb Stunden vielversprechend aus. Der Romand befreite sich aus heiklen Situationen (4:6, 1:1) und spielte sich im zweiten Satz in einen wahren Spielrausch. Er dominierte im zweiten Satz den Gegner, zeigte viele Emotionen und schien auf sicherem Weg in die Halbfinals. Dort wäre er auf den Holländer Robin Haase getroffen, gegen den er in den letzten drei Jahren sämtliche sechs Direktbegegnungen gewonnen hat. Ein zweiter Turniersieg nach Oeiras/Por im April schien in Griffnähe. Dann stoppte ihn der Rücken. Beim Stand von 2:3 liess sich Wawrinka auf dem Centre-Court noch vom Physiotherapeuten behandeln; zehn Minuten später sah Wawrinka die Hoffnungslosigkeit des Unternehmens ein und gab auf.
Die Halbfinalpaarungen vom Samstag lauten nun Michail Juschni - Victor Hanescu und Robin Haase - Feliciano Lopez. Haase hatte sich nach drei abgewehrten Matchbällen gegen Marcel Granollers durchgesetzt, den Turniersieger von 2011.

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SDA-ATS