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Auf dem US-Militärfriedhof Arlington geht der Platz aus - nun soll die Kapazität um bis zu 60'000 Gräber erhöht werden. (Archiv)

KEYSTONE/FR170079 AP/CLIFF OWEN

(sda-ats)

Auf dem bekannten US-Militärfriedhof Arlington wird der Platz knapp. Deshalb soll die Kapazität für mögliche neue Gräber um 40'000 auf dann 60'000 Plätze erhöht werden, wie Ingenieure der US-Armee mitteilten.

Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Anlage in der Nähe von Washington sollen demnach im Jahr 2021 beginnen und bis 2025 andauern. Bislang wurden etwa 400'000 US-Soldaten in Arlington beigesetzt.

Laut den Plänen, über die am Mittwoch (Ortszeit) eine öffentliche Anhörung angesetzt war, könnte der Friedhof nach der Erweiterung bis in die Mitte des Jahrhunderts in Betrieb bleiben. Karen Durham-Aguilera, Direktorin der Friedhofsverwaltung der US-Armee, sprach von einem "kritischen Meilenstein" für das Fortbestehen von Arlington.

Arlington ist der älteste Militärfriedhof in den Vereinigten Staaten. Er wurde während des Bürgerkriegs im Jahr 1864 gegründet. Nicht nur Soldaten, sondern auch Politiker wie der frühere US-Präsident John F. Kennedy und Prominente wie der Schwergewichts-Boxweltmeister Joe Louis liegen dort begraben.

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