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Nach dem Durchzug des Wirbelsturms "Pam" werden im Pazifikstaat Vanuatu Trinkwasser und Lebensmittel knapp. Das Grundwasser sei verunreinigt und weil es vielerorts immer noch keinen Strom gebe, gebe es auch kein fliessendes Wasser, warnten Hilfsorganisationen.

Kinder, die verschmutztes Wasser getrunken hätten, seien bereits an Durchfall erkrankt, sagte Tom Skirrow von der Organisation Save the Children. Viele Inselbewohner hätten nur noch Trinkwasser für eine Woche.

Die Regierung in Port Vila hatte bereits zuvor davor gewarnt, dass Vanuatu binnen weniger Tage die Lebensmittel ausgehen könnten. Sie griff zudem die Hilfsorganisationen scharf an: Jede Organisation arbeite für sich allein, dadurch gehe wertvolle Zeit verloren.

Die Helfer haben in Vanuatu, das aus rund 80 Inseln besteht, vor allem logistische Probleme. Weil es nicht genug Landebahnen und Tiefwasserhäfen gibt, sind viele Inseln bislang nicht zu erreichen. Wie das UNO-Büro für die Koordinierung der humanitären Hilfe (OCHA) am Freitag mitteilte, konnten sich die Helfer bislang Klarheit über die Lage auf 15 Inseln verschaffen.

"Pam" hatte den Inselstaat am vergangenen Samstag schwer getroffen. Die Sturmböen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 Kilometern pro Stunde.

Über die Zahl der Toten herrscht noch immer Ungewissheit. OCHA hatte zunächst von 44 Toten gesprochen, die Zahl aber später auf 24 und zuletzt auf 11 korrigiert. Am Freitag hiess es nun, es gebe 13 Tote.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS