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Sydney - Australiens Regierungschefin Julia Gillard hat die Überschwemmungsgebiete im Nordosten des Landes besucht. Sie stellte dabei der Bevölkerung weitere Finanzhilfen in Aussicht. In St. George sagte sie, etwa vier Millionen Dollar stünden bereits zur Verfügung.
"Weitere hunderte Millionen Dollar werden benötigt, um Queensland durchzuhelfen und beim Wiederaufbau zu helfen", sagte die Premierministerin am Samstag. In dem Bundesstaat sind mehr als 200'000 Menschen von den Fluten betroffen.
Im vom Hochwasser eingeschlossenen Städtchen St. George konnten die Bewohner am Samstag leicht aufatmen: Der Flutscheitel des Balonne River wird wohl unter der zunächst prognostizierten Rekordmarke von 14 Metern bleiben.
Allerdings bedeutet auch der nun erwartete Pegel von 13,40 Meter, dass noch Dutzende Häuser überflutet werden. Bei 14 Metern hätten jedoch 40 Prozent des 2500-Seelen-Ortes unter Wasser gestanden. "Das ist zumindest ein Flutscheitel, der unsere Gedanken beruhigt", sagte Bezirksbürgermeisterin Donna Stewart.
Zwei Hochwasser binnen JahresfristFür die Bürger von St. George ist es schon das zweite Hochwasser binnen eines Jahres. Die Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten in dem rund 500 Kilometer westlich von Brisbane gelegenen Ort waren nach der letzte Flut im März noch nicht abgeschlossen, als nun erneut die Wassermassen des Balonne in die Strassen spülten.
Südlich von St. Georges warten die Bewohner von Maryborough und Gympie aber noch auf den Höchststand der Flut. Dort soll der Fluss Mary am Sonntag auf 7,50 steigen.
Im riesige Flutgebiet an der australischen Ostküste stehen Zehntausende Quadratkilometer seit einer Woche unter Wasser. Weil der Boden völlig gesättigt ist und die Flüsse alle angeschwollen sind, zieht die braune Brühe nur langsam ab. Der Schaden geht in die Milliarden.
Neue Regenfälle erwartetFür das Wochenende erwartete Gewitter dürften die ohnehin angespannte Situation aber nicht weiter verschlimmern, meinte Meteorologe Jimmy Stuart. In Zentral-Queensland sei das Schlimmste wohl vorüber.
Die Behörden warnten jedoch, für die kommende Woche sei noch nicht mit einem spürbaren Rückgang der Wasserstände zu rechnen. Seit Ende November sind in Unwettern und durch die Überschwemmungen zehn Menschen ums Leben gekommen.

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SDA-ATS