Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Streit um die geplanten Friedensverhandlungen in Genf droht die syrische Revolutionsbewegung zu spalten. Die Website "All4Syria" meldete, der Hohe Rat der Revolution habe erklärt, er sei gegen Verhandlungen mit dem Regime von Präsident Baschar al-Assad.

Die Nationale Syrische Allianz mit Sitz in Istanbul hatte zuvor mitgeteilt, sie sei zu einer Teilnahme an der für November geplanten Konferenz unter bestimmten Bedingungen bereit.

Zu einer weiteren Zersplitterung der Opposition trägt nach Einschätzung von Beobachtern auch die selektive Unterstützung der arabischen Golfemirate für bestimmte Rebellenbrigaden bei.

Anfang der Woche hatten sich 50 Brigaden unter dem Kommando des Salafisten Sahran Allusch zur "Armee des Islam" zusammengeschlossen. Anschliessend hatte Allusch in einem Interview mit dem Nachrichtensender Al-Dschasira erklärt: "Nein zu Verhandlungen mit dem Regime. Wir werden unseren Heiligen Krieg fortsetzen, bis das Regime stürzt."

Unterdessen machen sich Terroristen mit Beziehungen zum Al-Kaida-Netzwerk in mehreren Ortschaften an der Grenze zur Türkei breit. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete, am Mittwoch hätten Kämpfer der Gruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) erneut die Ortschaft Asas angegriffen.

SDA-ATS