Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die libyschen Aufständischen haben nach eigenen Angaben zwei Ortschaften im Westen des Landes erobert. Die Eroberung der Dörfer Jefren und Schakschuk gilt als wichtiger Sieg der Rebellen auf ihrem Vormarsch in die westliche Landeshälfte.

Jefren und Schakschuk in den Nafussa-Bergen seien am Donnerstag aus der Gewalt der Regierungstruppen von Machthaber Muammar al Gaddafi befreit worden, sagte ein Rebellenführer, Oberst Dschumaa Ibrahim, am Freitag. In Schakschuk befindet sich ein strategisch wichtiges Kraftwerk.

In einem weiteren Dorf am Fusse des Nafussa-Gebirges dauerten die Kämpfe noch an, erklärte Ibrahim weiter. "Unser Ziel ist die Hauptstadt", sagte er.

Auch an der diplomatischen Front erlitt Gaddafi einen Rückschlag. China bestätigte erstmals Kontakte mit den Rebellen. Das Aussenministerium in Peking teilte in einer knappen Erklärung mit, der chinesische Botschafter in Katar, Zhang Zhiliang, habe sich mit dem Chef des Nationalen Rebellenrates getroffen. Dabei habe man "Ansichten über die Entwicklungen in Libyen" ausgetauscht.

China hatte sich im März im UNO-Sicherheitsrat beim Beschluss des NATO-Militäreinsatzes enthalten. Die spätere Ausweitung des Einsatzes war von China kritisiert worden. Zudem hat das Land wiederholt eine Waffenruhe und eine politische Lösung des Krise gefordert.

NATO-Angriffe auf Tripolis

NATO-Kampfflugzeuge flogen in der Nacht zum Freitag mindestens zehn Luftangriffe im Grossraum Tripolis. Vier Ziele befanden sich in der Nähe der Residenz von Gaddafi, verlautete aus libyschen Regierungskreisen.

Sechs weitere Angriffe galten einer Polizeiwache und einem Militärstützpunkt in Hera und Asisija in der Nähe der Hauptstadt. Ob es dabei Tote oder Verletzte gegeben habe, sei unklar, sagte ein Regierungssprecher.

Journalisten in einem Hotel in Tripolis berichteten von schweren Explosionen. Bei den Luftangriffen vom Freitagmorgen handelte es sich offenbar um die schwersten seit dem Vermittlungsversuch des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma in der vergangenen Woche.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS