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Solothurn - Die Rettung einer verletzten 35-jährigen Frau aus der Höhle Nidlenloch im Weissenstein, dem Hausberg der Stadt Solothurn, hat ganze zwölf Stunden gedauert. 13 Helfer standen im Einsatz. Die Frau hatte sich in 200 Metern Tiefe eine Schulter ausgerenkt.
Es sei eine sehr aufwendige Rettungsaktion gewesen, sagte Philipp Biberstein, Chef der Rettungsgruppe des SAC Weissenstein, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte einen Bericht der "Solothurner Zeitung".
13 Helfer hatten am Samstagabend die Frau auf einer Bahre aus dem Nidlenloch tragen und schieben müssen. In weiten Teilen der Höhle könne man nicht aufrecht gehen, sagte Biberstein. In der Höhle sei es glitschig und lehmig.
Die verletzte Frau war am Morgen gemeinsam mit vier Personen in die Höhle eingestiegen. Nach rund einem Kilometer im Nidlenloch stürzte sie und renkte sich eine Schulter aus. Um Hilfe zu rufen, verliessen drei Mitglieder der Gruppe die Höhle.
Kein Handy-Empfang in HöhleEin Begleiter blieb bei der Verletzten. Es gebe keinen Funk- und keinen Handy-Empfang im Nidlenloch, sagte Biberstein. Die Gruppe hatte sich bei dem mit einem Gitter abgeschlossenen Höhleneingang wie vorgegeben in einem Buch eingetragen.
Knapp zwei Stunden nach dem Hilferuf stieg die Rettungsgruppe des SAC Weissenstein am Samstagabend um 19.30 Uhr in die Höhle ein. Nach rund einer halben Stunde waren sie bei der Verletzten. Ein Arzt behandelte sie und renkte ihr die Schulter ein. Danach lief die Bergungsaktion an.
Rund 5000 Personen besuchen pro Jahr nach Angaben des Vereins, der die Höhle verwaltet, das Nidlenloch. Dieses sei nicht nur etwas für Profis, hielt Biberstein fest: "Man kann sich nicht allzu heftig verlaufen. Es gibt nur einen Ein- und Ausgang."

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SDA-ATS