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Die deutschen Streitkräfte werden 55 Jahre nach Einführung der Wehrpflicht am 1. Juli zur Freiwilligenarmee. Zugleich wird der Zivildienst durch einen freiwilligen Dienst ersetzt. Beides wurde am Freitag vom Bundesrat gebilligt und ist damit endgültig.

Die Länderkammer liess die Aussetzung des Pflichtdienstes passieren. Die Wehrpflicht bleibt aber in der Verfassung verankert. Sie kann bei Bedarf mit einfacher Mehrheit vom Bundestag wieder eingeführt werden.

Die Bundeswehr will nun verstärkt um die Freiwilligen werben. Der Wehrdienst dauerte zuletzt noch sechs Monate. Für den freiwilligen Wehrdienst können sich auch Frauen melden. Er besteht aus sechs Monaten Probezeit und bis zu 17 Monaten zusätzlichem Dienst.

Nach 50 Jahren wird ebenfalls der Zivildienst abgeschafft, den diejenigen leisten mussten, die den Wehrdienst verweigerten. Der Bundesrat liess auch dieses Gesetz passieren.

Der Zivildienst hatte zum Schluss ebenfalls noch sechs Monate gedauert. Ab 1. Juli wird es einen neuen 6- bis 24-monatigen freiwilligen Dienst geben.

Das zuständige Jugendministerium hofft, 35'000 Männer und Frauen für den Einsatz in sozialen, ökologischen und kulturellen Bereichen sowie im Sport, im Zivil- und Katastrophenschutz oder bei Integrationsprojekten gewinnen zu können. Die Freiwilligen sollen 330 Euro Taschengeld bekommen.

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SDA-ATS