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Bern - In der Schweiz stammen 93 Prozent des Ausstosses von Ammoniak aus der Landwirtschaft. Eine Studie zeigt nun, dass bei hohen Temperaturen deutlich mehr Ammoniak in die Luft entweicht. Handlungsbedarf gibt es in Laufställen, wo sich die Tiere relativ frei bewegen.
In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass im Sommer über dreimal mehr Ammoniak entweicht als im Winter, wie die Forschungsanstalt Agroscope Rechenholz-Tänikon des Bundes am Donnerstag mitteilte. Ammoniak stammt aus dem Kot und Urin der Tiere. In Laufställen bleibt der Kot oft lange liegen.
Ammoniak belastet die Luft und gelangt durch Regen in den Boden. Gleichzeitig geht der Landwirtschaft wertvoller Stickstoffdünger verloren. Die Forschungsanstalt will nun deshalb Lösungen zur Reduktion des Ausstosses entwickeln. Angedacht sind automatische Entmistungen und optimierte Laufflächen.
Insgesamt stammten 93 Prozent des Ammoniaks in der Luft aus der Landwirtschaft, sagte Studienverfasserin Sabine Schrade auf Anfrage. Gut 30 Prozent komme aus den Ställen, wobei die Rinder zu den grössten Verursachern gehörten. Vor einem Jahr hatte der Bundesrat beschlossen, den Ammoniak-Ausstoss bis im Jahr 2020 um 40 Prozent zu verringern.

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SDA-ATS