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Alternativmedizin fürs Vieh: Ende Mai können angehende Schweizer Tierärzte im Kanton Freiburg einen Kurs in Kuh-Akupunktur besuchen. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/Toby Talbot

(sda-ats)

Die Kühe auf dem Schulbauernhof des Landwirtschaftlichen Instituts des Kantons Freiburg werden Augen machen: Ende Mai gibt eine australische Spezialistin angehenden Schweizer Veterinären einen Kurs in Kuh-Akupunktur.

Der Kurs sei eine Schweizer Premiere, verkündete das Freiburger Landwirtschaftsamt am Mittwoch. Unter den Augen der Studierenden der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern wird die australische Tierärztin Lena Jürgensen mit Kühen und Kälbern arbeiten.

Die Komplementärmedizin für Nutztiere erlebt einen Aufschwung. Bereits arbeiten verschiedene Biobetriebe in der Schweiz mit Homöopathie oder Akupunktur.

Ziel dabei ist die bestmögliche Gesundheit des Viehs mit dem geringst möglichen Einsatz von Antibiotika. Der präventive Einsatz von Antibiotika ist in der Schweizer Biolandwirtschaft nicht erlaubt.

Die Versuche in der Schweiz zielen aber auch darauf ab, die Antibiotikaresistenz zu reduzieren, wie der Kanton Freiburg in seiner Mitteilung schreibt.

Die Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern arbeitet für die Überwachung von Nutztieren mit mehr als 40 Landwirtschaftsbetrieben zusammen. Seit fast einem Jahrzehnt besuchen die Studierenden unter anderen den Betrieb des Landwirtschaftlichen Instituts des Kantons Freiburg. Die Herde auf dem Bio-Schulbauernhof in Sorens besteht aus 80 Kühen, hauptsächlich der Rasse Holstein.

SDA-ATS

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