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Das Auto mit den sechs Schülern kam bei Caux VD von der Strasse ab und stürzte rund 100 Meter in ein Tobel hinunter.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Ein Auto mit sechs Studenten der Hotelfachschule Glion ist am Mittwochabend beim Waadtländer Dorf Caux VD in ein Tobel gestürzt. Ein 19-jähriger Mann aus Costa Rica verstarb, die fünf anderen Insassen wurden verletzt.

Die Polizei wurde am Mittwochabend um 19.35 Uhr alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Lenker auf der engen und kurvenreichen Strasse bei Caux VD die Herrschaft über das Auto. Die Rettungskräfte fanden das Auto rund 100 Meter unterhalb der Strasse auf dem Dach liegend in einem Tobel.

Der verstorbene 19-Jährige wurde beim Unfall aus dem Auto geschleudert. Die anderen fünf verletzten Insassen sind zwischen 18 und 20 Jahre alt und stammen aus dem Libanon, Ägypten, Deutschland und den Niederlanden.

Sie wurden nicht lebensgefährlich verletzt und sollen noch im Verlauf des Donnerstags befragt werden, wie die Waadtländer Polizei angab. Die Bergungsarbeiten an der schwer zugänglichen Unfallstelle nahmen den gesamten Tag in Anspruch.

Psychologische Unterstützung

"Das ist ein tragischer Unfall. Wir haben an unseren beiden Schulstandorten in Glion VD und Bulle FR psychologische Unterstützung angeboten", sagte Alexia Lepage, Mediensprecherin der Hotelfachschule.

In Glion sei ein Kondolenzbuch aufgestellt sowie eine Schweigeminute abgehalten worden, fügte sie an. Der Campus in Glion zählt rund 400 Schüler, jener in Bulle zwischen 800 und 900 Schüler.

SDA-ATS

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