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Brüssel - Die Autohändler in Europa haben im vergangen Jahr weniger Kunden bedient: Sie verkauften mit 13,4 Millionen knapp 5 Prozent weniger Neuwagen als im Vorjahr.
Wegen des Wegfalls staatlicher Kaufanreize in vielen Ländern seien die Verkäufe geschrumpft, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag mit. In der Statistik aufgenommen werden die Zahlen der EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.
Der grösste Rückgang verzeichnete Deutschland. Da brach der Absatz um fast ein Viertel auf 2,9 Mio. Autos ein. Im Jahr zuvor hatte die Abwrackprämie für einen Run auf die Autohäuser gesorgt. In Frankreich nahm der Absatz um zwei Prozent ab, In Italien kauften neun Prozent weniger einen neuen Wagen.
In der Schweiz dagegen nahmen die Verkäufe um 10,6 Prozent zu. Insgesamt wurden hierzulande 294'239 Autos verkauft, wie die Vereinigung Schweizer Automobilimporteure anfangs Jahr bekannt gegeben hatte. Auch in Spanien (+3 Prozent) und Grossbritannien (+2 Prozent) stiegen die Verkaufszahlen leicht.
Im Gegensatz zu Europa konnten die Auto-Hersteller weltweit deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen. Der Absatz legte rund um den Globus um zwölf Prozent auf 61,7 Millionen zu, wie der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte.
Wachstumstreiber waren vor allem die Schwellenländer und der US-Markt. In Russland, wo der Staat die Autoverkäufe weiterhin mit einer Verschrottungsprämie ankurbelt, stiegen die Neuzulassungen um 30 Prozent.
Auch in Brasilien wuchs der Absatz im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 3,3 Mio. Autos. Auf dem aufstrebenden Markt Indien wurden 2,4 Mio. Autos verkauft (+31 Prozent). In den USA erhöhte sich der Absatz um 11 Prozent. China, dem inzwischen weltgrössten Automarkt, legte gar um 34 Prozent zu.

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SDA-ATS