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Die Autokrise in Europa hinterlässt auch beim Oberklasse-Autobauer Audi zunehmend Kratzer. Die erfolgsverwöhnte Tochter des deutschen VW-Konzerns rechnet im laufenden Jahr mit einer sinkenden Rendite, weil hohe Investitionen in neue Fahrzeuge und Fabriken zu Buche schlagen. Analysten erwarten daher, dass der Gewinn schrumpfen wird.

Audi kündigte am Dienstag an, die operative Umsatzrendite werde am oberen Ende des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent liegen. Das wäre weniger als zuletzt. Zu Jahresbeginn hatte die Marke mit den vier Ringen operativ noch elf Euro bei 100 Euro Umsatz verdient.

Damit lag das Unternehmen weit vor Daimler, dessen Sparte Mercedes-Benz Pkw im ersten Quartal lediglich auf 3,3 Prozent Rendite kam. Der Rivale BMW will am Donnerstag Zahlen für das erste Vierteljahr bekanntgeben. Analysten gehen davon aus, dass auch bei den Münchnern der Betriebsgewinn gesunken ist. Die Rendite würde auf Grundlage der Gewinnschätzungen für diesen Zeitraum knapp unter zehn Prozent liegen. Damit zeichnet sich für das Gesamtjahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Audi ab.

Audi hatte im Auftaktquartal einen weiteren Rekord bei den Auslieferungen eingefahren. Der operative Gewinn sank jedoch um sieben Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Im VW-Konzern sind die Ingolstädter damit allerdings weiter mit Abstand grösste Ertragsstütze, weil die Schwestermarke VW ihren Betriebsgewinn fast halbierte.

Trotz eines leichten Rückgangs der Rendite auf 11,1 Prozent sticht Audi in dem Konzern hervor, der in den ersten drei Monaten lediglich auf fünf Prozent Betriebsgewinn vom Umsatz kam.

Audi treibt im Rennen um die begehrte Krone unter den Premiumautobauern derzeit den Ausbau seiner Produktion rund um den Globus voran: Neben dem Aufbau einer Fertigung in Russland und Mexiko sowie dem Ausbau in Ungarn und China hat das Management ein Auge auf Brasilien gerichtet.

Das Management will in diesem Jahr über ein Autowerk in dem südamerikanischen Land entscheiden. BMW hatte sich im Herbst nach langem Gezerre mit der Regierung zum Bau einer neuen Fabrik in Brasilien durchgerungen.

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SDA-ATS