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Chirurgen des Kinderspitals Zürich haben einem 24 Tage alten Mädchen einen neuartigen Stent in die Lungenschlagader eingesetzt. Dieser soll mit dem Kind mitwachsen. (Archivbild)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Kardiologen des Universitäts-Kinderspitals Zürich haben einem 24 Tage alten Baby einen neuartigen Stent implantiert. Die Gefässstütze wird mit dem Kind mitwachsen, was spätere Operationen überflüssig machen sollte.

Es ist das erste Mal, dass ein solcher Begrow-Stent in einem Herzkatheter-Eingriff einem Patienten eingesetzt wurde, wie das Kinderspital am Donnerstag mitteilte. Die Operation wurde von Oliver Kretschmar, Chefarzt Kardiologie, geleitet und fand bereits Ende Mai statt. Das Mädchen erhole sich seither gut.

Die Lungenschlagader des Säuglings, die vom Herzen zur Lunge führt, war so stark verengt, dass die Lunge nicht genügend durchblutet wurde. Der Körper erhielt deswegen zu wenig Sauerstoff. Mit dem Stent konnte die Arterie dauerhaft geöffnet werden.

Der Begrow-Stent wurde von der deutschen Medizinaltechnikfirma Bentley speziell für die winzigen Blutgefässe von Babys entwickelt. Die Gefässstütze kann dem Wachstum des Kindes angepasst werden oder sogar mit dem Gefäss mitwachsen. Dadurch kann sie bis im Erwachsenenalter im Gefäss verbleiben.

Im Rahmen einer klinischen Studie, die Kretschmar leitet, sollen 18 Säuglinge in der Schweiz, Deutschland und in Österreich mit dem Begrow-Stent behandelt werden. Die Forschenden wollen die Kinder anschliessend über mehrere Jahre begleiten, um zu bewerten, ob der Stent seinen Zweck über eine längere Zeit sicher erfüllt.

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SDA-ATS