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Eishockey - Das Warten hat ein Ende. Im 17. Saisonspiel in der NHL gewinnt erstmals mit Sven Bärtschi (Calgary) ein Schweizer eine Partie. Roman Josi (Nashville) und Damien Brunner (New Jersey) verlieren erneut.
Es ist geschafft - endlich hat das Warten ein Ende. Lange musste dieses Erfolgserlebnis eines Schweizers erdauert werden, bis nebst Skorerpunkten endlich ein Vollerfolg eines Schweizers gefeiert werden durfte. Bärtschi holte sich diese Lorbeeren im Auswärtsspiel seiner Calgary Flames beim 4:3 gegen Columbus Blue Jackets ab. Der Langenthaler musste zwar mit einer Minus-1-Bilanz vom Eis, stand aber mit seinem Assist am Ursprung der frühen Führung (3.) durch Sean Monahan. Trotzdem mussten die Kanadier nach dem Anschlusstreffer (56.) der Jackets bis zum Schluss zittern, ehe der erste Saisonsieg Calgarys im zweiten Saisonspiel feststand.
Meriten der besonderen Art verdiente sich indes Stürmer Damien Brunner; der Schweizer Internationale überzeugte mit zwei Treffern trotz der 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschiessen gegen die New York Islanders. Brunner besorgte die Führung (3.) und erzielte den Ausgleich zum 3:3 (48.), indem er beide Male nach Abprallern geistesgegenwärtig reagierte. Im abschliessenden Shootout scheiterte er jedoch am Kasachen Jewgeni Nabokow, der in Mark Streits Ex-Team mit einer Fangquote von beinahe 90 Prozent zu überzeugen wusste. Trotzdem: Mit den ersten Treffern eines Schweizer brach endlich auch dieser Bann in der noch jungen NHL-Saison.
Für Nashville gab es gegen Colorado Avalanche nichts zu holen, wobei sich die 1:3-Auswärtsniederlage für Josi besonders unglücklich gestaltete. Der an der vergangenen WM als wertvollster Spieler ausgezeichnete Schweizer Verteidiger kehrte nach einem brachialen Check (30.) von Steve Downie nicht mehr aufs Eis zurück und blieb mit Verdacht auf Hirnerschütterung in der Kabine.

SDA-ATS