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Erfolgreiches Jahr für SBB: Sie transportierte 2014 mehr Passagiere und Güter, Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit stiegen an und das Konzernergebnis legte zu. Zu schaffen macht der SBB allerdings die Frankenstärke. Die Preise sollen 2015 dennoch nicht steigen.

Sie sei 2014 gut vorangekommen, bilanzierte die SBB. Die SBB habe bei Pünktlichkeit, Sicherheit und Sauberkeit zugelegt, was in der leicht gestiegenen Kundenzufriedenheit zum Ausdruck komme (+0,3 auf 75,9 Punkte).

Besser bewertet wurden von den Kunden gemäss SBB insbesondere Sauberkeit, Platzangebot, Preis-Leistungsverhältnis und die Kundeninformation im Störungsfall. Zur Zufriedenheit beigetragen habe auch die Ausrüstung aller Wagen im Fernverkehr mit Signalverstärkern und qualitativ hochstehendem Mobilfunkempfang.

Der Anteil der Reisenden, die pünktlich oder mit einer Verspätung von weniger als drei Minuten ihr Reiseziel erreichten, stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte auf 87,7 Prozent. Gleichzeitig verpassten jedoch mehr Passagiere ihre Anschlusszüge: Die Gewährung der Anschlüsse ging um 0,2 auf 97,1 Prozent zurück.

Der Konzerngewinn stieg um 135 Millionen auf 373 Millionen Franken, wie der Bundesrat bereits am Mittwoch bekannt gegeben hatte. Der Anstieg sei in erster Linie auf Immobilienverkäufe zurückzuführen, schreibt die SBB dazu. Den Gewinn geschmälert habe hingegen der zusätzliche Unterhalt beim Schienennetz im Umfang von 95 Millionen Franken.

Frankenstärke als "grosse Belastung"

Eine grosse Belastung für die SBB sei die Frankenstärke, heisst es in der Medienmitteilung. Weitere Effizienzsteigerungen und strukturelle Anpassungen seien notwendig. Die SBB hatte bereits im März 2014 Einsparungen in der Höhe von 150 Millionen Franken angekündigt, dies wegen zusätzlichen Kosten für den Schienenunterhalt.

Die Kunden und Kundinnen sollen jedoch nicht stärker zur Kasse gebeten werden: Die SBB werde sich dafür einsetzen, 2015 auf Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr zu verzichten, heisst es im Communiqué.

Von der Frankenstärke hart betroffen seien im Güterverkehr die Nord-Süd-Achse sowie die Transporte im Import/Export. Die SBB stehe mit den Sozialpartnern im Dialog für weitere Massnahmen zur Stabilisierung der Pensionskasse. Dies sei unter anderem wegen der Frankenstärke und der Negativzinsen sehr anspruchsvoll.

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SDA-ATS