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Hält nichts von Katars Iran-freundlichem Kurs: Bahrains Aussenminister Khalid bin Ahmed al-Khalifa. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JULIE JACOBSON

(sda-ats)

In der andauernden Katar-Krise hat Bahrain den Golf-Kooperationsrat (GCC) aufgefordert, die Mitgliedschaft des Emirats einzufrieren. Sollte das Nachbarland seinen Iran-freundlichen Kurs nicht ändern, werde das Königreich nicht am bevorstehenden Gipfel teilnehmen.

Den möglichen Boykott verkündete Bahrains Aussenminister Khalid bin Ahmed al-Khalifa am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Das Emirat baue zunehmend engere Beziehungen zum Iran und habe ausländische Truppen ins Land gelassen, monierte der Scheich: "Das sind gefährliche Schritte für die Sicherheit des GCC".

Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Ägypten hatten im Juni eine Blockade gegen Katar verhängt. Sie werfen dem kleinen, aber reichen Emirat unter anderem vor, Terrorgruppen zu finanzieren. In einem Forderungskatalog verlangten sie von Doha, seine Verbindungen zu Terroristen aufzugeben und die Beziehungen zum schiitischen Iran zurückzufahren. Auch die türkischen Soldaten sollten das Land verlassen.

Der 38. GCC-Gipfel ist für Dezember in Kuwait geplant. Wegen der andauernden Katar-Krise ist aber noch unklar, ob er tatsächlich stattfinden wird. Dem Golf-Kooperationsrat gehören mit Saudi-Arabien, Bahrain, den VAE, Katar, Kuwait und Oman sechs der sieben Staaten auf der arabischen Halbinsel an.

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