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Bern - Nach dem Rückschlag durch die Finanzkrise befindet sich die Bank Vontobel weiter im Aufwind. Der Reingewinn kletterte im ersten Halbjahr 2010 um gut ein Viertel auf 78,8 Mio. Franken. Erstmals seit einiger Zeit konnte sich auch die Vermögensverwaltung wieder klar verbessern.
Der Anstieg sei breit abgestützt, teilte das Geldhaus am Mittwoch mit: Alle drei Geschäftsfelder, das Investmentbanking sowie die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden, hätten ein deutlich zweistelliges Gewinnwachstum erzielt.
In der Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden (Private Banking) verdreifachte sich der Vorsteuergewinn von 9,9 Mio. auf 31,3 Mio. Franken. Auch die Vermögensverwaltung für institutionelle Kunden (Asset Management) konnte das Ergebnis um fast ein Drittel auf 22,9 Mio. Fr. steigern. Das Investmentbanking legte um 23 Prozent auf 68,5 Mio. Fr. zu.
Damit leistet immer noch das Investmentbanking den grössten Beitrag zum Gewinn, aber die Vermögensverwaltung habe aufgeholt, sagte Finanzchef Martin Sieg vor den Medien in Zürich. Im vergangenen Jahr war der Gewinnanstieg noch alleine dem Investementbanking zu verdanken, das sich relativ rasch von der Finanzkrise erholt hatte, während die Vermögensverwaltung weiter litt.
Erfreuliche Neugelder
Erfreulich seien auch der Zustrom an neuen Geldern, sagte Vontobel-Chef Herbert Scheidt: Von Januar bis Ende Juni flossen der Gruppe netto 3 Mrd. Fr. an Neugeldern zu. Davon steuerten institutionelle Investoren und Fonds Neugelder von 1,8 Mrd. Fr. bei, während das Privatkundengeschäft 1,2 Mrd. Fr. an Neugeldern anzog.
Damit sei der Neugeldzufluss bereits nach sechs Monaten grösser als im ganzen Vorjahr (2,1 Mrd. Franken). Das Geld stamme sowohl aus dem Heimmarkt Schweiz, wo Vontobel zwei neue Niederlassungen in Bern und Basel eröffnete, als auch aus Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa. Zum Teil seien auch Gelder wieder zurückgekommen, die die Kunden während der Finanzkrise abgezogen hätten, sagte Scheidt.

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SDA-ATS