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Bankomatenbetrüger haben Billettautomaten der SBB für sich entdeckt

Die Bankomatenbetrüger haben die Billettautomaten der SBB entdeckt: Seit März sind fünf Automaten manipuliert worden, davon vier in Basel. Die SBB hat nun die Kontrollen verstärkt.

In Basel hatten sich die Skimming-Betrüger nicht gescheut, mitten in der grossen Zentralhalle des Bahnhofs technische Installationen an den Billettautomaten anzubringen. Wieviel Geld die Gauner dadurch erbeutet haben, konnte Markus Melzl, Mediensprecher der Basler Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht sagen.

Die SBB hat bereits Massnahmen getroffen, um ihre Kunden vor den Betrügern zu schützen: SBB-Mitarbeiter kontrollierten die Billettautomaten häufiger, bestätige SBB-Sprecher Frédéric Revaz eine Meldung der "NZZ am Sonntag".

Werde ein manipulierter Automat entdeckt, werte die SBB die Überwachungskameras aus. Grundsätzlich seien die Billettautomaten gleich sicher wie die Bankomaten, hielt der SBB-Sprecher fest.

Betrüger filmen Eintippen des Codes

Skimming-Betrüger spionieren an Automaten die Daten von Bankkarten aus und machen dann Geldbezüge vom Konto des Opfers. Ausspioniert werden die Daten mittels technischer Installationen an den Automaten.

So wird über eine Vorrichtung am Kartenschlitz der Magnetstreifen der Karte gelesen und mit einer Minikamera - etwa beim Tastaturfeld oder an der Sichtblende - das Eintippen des Codes ausgespäht.

Mit den erlangten Daten erstellen die Täter Kartenrohlinge, die sie für Bargeldbezüge zu Lasten der Opfer verwenden. Die Geschädigten merken dies oft erst, wenn sie ihre Kontoauszüge kontrollieren oder wenn ihr Konto überzogen wurde. Die illegalen Geldbezüge erfolgen oft von Orten weitab der Schweiz.

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