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Neymar bestätigt nach übereinstimmenden Medienberichten den Mitspielern des FC Barcelona seinen Rekordtransfer zu Paris St. Germain.

Der 25-Jährige habe am Mittwoch seine Kollegen um Lionel Messi über den unmittelbar bevorstehenden Wechsel informiert, berichtete der katalanische Radiosender RAC1. Es wäre der teuerste Transfer in der Fussball-Geschichte. Mittlerweile soll auch der FC Barcelona Neymars Abgang bestätigt haben.

Neymar habe sich auf dem Trainingsgelände in Barcelona von allen verabschiedet und sei danach wieder weggefahren, hiess es. Neymar hatte nicht am Training teilgenommen. Ein Sprecher des FC Barcelona bestätigte, dass der Brasilianer von Trainer Ernesto Valverde die Erlaubnis erhielt, um sich "um seine Zukunft" zu kümmern.

Nach Medienberichten will die Vereinsführung von Paris Saint-Germain um Besitzer Scheich Nasser al-Chelaifi aus Katar die im Vertrag festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro für Neymar zahlen. Der Brasilianer steht noch bis 2021 beim FC Barcelona unter Vertrag. Er hatte 2013 vom FC Santos nach Katalonien gewechselt - für 83,5 Millionen Euro.

100 Millionen Euro "Wechselprämie" für Neymar

Die gewöhnlich sehr gut informierte französische Fachzeitung "L'Équipe" hatte bereits am Dienstag geschrieben, der prominente Neuzugang werde spätestens am Montag in Paris vor dem Eiffelturm präsentiert werden.

Die von Medien unter Berufung auf die katarischen Ölscheichs genannten Zahlen machen schwindlig: Neben der Ablösesumme von 222 Millionen soll Paris "Ney" eine Wechselprämie von 100 Millionen und ein Nettogehalt von 30 Millionen Euro pro Jahr angeboten haben. Und auch Neymar Senior, Vater und Agent in Personalunion, soll 40 Millionen kassieren.

Aber wie war das nochmal mit dem viel beschworenen Financial Fairplay, wonach Klubs nicht mehr Geld ausgeben dürfen als sie einnehmen? LaLiga ist nicht nur traurig, dass ein Zugpferd wie Neymar "adiós" sagt. Sie ist auch skeptisch, dass PSG beim Transfer die Regeln einhält. Barca-Boss Javier Tebas kündigte deshalb eine offizielle Beschwerde bei der UEFA an.

Nach französischen Medienberichten erwägen die Katarer verschiedene Möglichkeiten, um eventuelle Strafen zu umgehen. Am einfachsten wäre es, die Inflation auf dem Markt auszunutzen und zwei oder drei Profis für (sehr) gutes Geld zu verkaufen. Auf der Liste sollen die Stars Blaise Matuidi, Serge Aurier, Di María und auch der erst 23-jährige deutsche Weltmeister Julian Draxler stehen.

Paul Pogba als "Leader"

Bisheriger Transfer-Leader ist übrigens weder Neymars argentinischer (Noch-)Teamkollege Messi, noch Real Madrids portugiesischer Mega-Star Cristiano Ronaldo. Auf dem 1. Rang liegt der Franzose Paul Pogba, der vor einem Jahr von Juventus Turin zu Manchester United für 105 Millionen Euro wechselte, gefolgt von Ronaldos walisischem Vereinskollegen Gareth Bale, der 2013 für 94 Millionen von Tottenham Hostpur gekommen war. Manche Quellen berichteten auch von 100 Millionen Euro. Ronaldo war 2009 von Manchester United für 94 Millionen Euro nach Madrid geholt worden.

Sollte es zu dem spektakulären Transfer von Neymar kommen, dürfte auf dem internationalen Markt noch einmal weitere Bewegung kommen. Barcelona dürfte einen Teil der 222 Millionen Euro nutzen, um Ersatz für den Brasilianer zu holen.

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SDA-ATS