Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zumindest bei der Liga-Ouvertüre gegen Betis Sevilla schiebt der FC Barcelona die zurzeit eher trüben Prognosen nach dem Abgang von Neymar zur Seite und gewinnt ohne Mühe 2:0.

Im Umfeld von Barcelona machen die Beobachter Nervosität aus. Das bislang vergebliche Werben um Liverpools Philippe Coutinho und die nach wie vor ungelöste Dortmunder Personalie Ousmane Dembélé erschweren die Planungen. Auf diplomatischer Ebene hinterliess Klub-Manager Pep Segura keinen stilsicheren Eindruck. Die Verantwortlichen in England und Deutschland entgegneten Barcelonas Bürokratie mit hämischen Kommentaren.

Der 222-Millionen-Deal von Neymar hat bei der früheren Nummer 1 Spaniens ein Dilemma ausgelöst. Mit dem 25-jährigen brasilianischen Superstar ging im Prinzip die Figur der Zukunft von Blaugrana. Die zwei deutlichen Niederlagen im prestigeträchtigen Supercup-Vergleich mit Real Madrid interpretierten nicht nur Aussenstehende als Beleg für die allgemeine Degradierung des 24-fachen Meisters.

"Wir fühlen uns niemandem unterlegen", widersprach Ernesto Valverde den Pessimisten. Beim ersten Auftritt in der Meisterschaft folgte die Equipe ihrem neuen Coach und dominierte Betis Sevilla ohne das geringste Problem. Ganz hat sich die Magie der Katalanen tatsächlich nicht verflüchtigt, Captain und Rekordschütze Lionel Messi ist noch immer da.

Der neben Cristiano Ronaldo und Neymar spektakulärste Fussballer der Gegenwart provozierte den ersten Treffer. Die Statistiker glaubten zunächst, der mehrfache Weltfussballer habe sein 350. Liga-Tor für Barça erzielt, ehe die Korrektur folgte: Sevillas Verteidiger Alin Tosca fälschte den Ball entscheidend ab.

Im Mittelpunkt stand Messi gleichwohl permanent. Dreimal prallten Schüsse des Argentiniers von der Torumrandung zurück. Mit ihrer imposanten Präsenz verdrängte die Nummer 10 die Mutmassungen und katalanischen Selbstzweifel zumindest für einen ersten Abend vollends.

Die anspruchsvollen Aficionados verabschiedeten das einheimische Ensemble mit Applaus - für einmal ist ein 2:0 gegen den Mittelfeldklub Betis womöglich mehr wert als eine Vollzugsmeldung.

Telegramm/Rangliste:

FC Barcelona - Betis Sevilla 2:0 (2:0). - 56'480 Zuschauer. - Tore: 36. Tosca (Eigentor) 1:0. 39. Sergi Roberto 2:0.

Die weiteren Spiele vom Sonntag: Athletic Bilbao - Getafe 0:0. - 22.15 Uhr: La Coruña - Real Madrid.

Rangliste: 1. FC Barcelona 1/3 (2:0). 2. San Sebastian 1/3 (3:2). 3. Leganes 1/3 (1:0). 3. Valencia 1/3 (1:0). 5. Atlético Madrid 1/1 (2:2). 5. Girona 1/1 (2:2). 7. Espanyol Barcelona 1/1 (1:1). 7. FC Sevilla 1/1 (1:1). 9. Athletic Bilbao 1/1 (0:0). 9. Getafe 1/1 (0:0). 11. Deportivo La Coruña 0/0 (0:0). 11. Eibar 0/0 (0:0). 11. Levante 0/0 (0:0). 11. Malaga 0/0 (0:0). 11. Real Madrid 0/0 (0:0). 11. Villarreal 0/0 (0:0). 17. Celta Vigo 1/0 (2:3). 18. Alaves 1/0 (0:1). 18. Las Palmas 1/0 (0:1). 20. Betis Sevilla 1/0 (0:2).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS