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Der weltgrösste Kakao- und Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat seine Verkäufe wiederum gesteigert: Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 um 1,6 Prozent auf 3,99 Mrd. Franken. In Lokalwährungen betrug der Zuwachs 12,5 Prozent.

Die kräftige Umsatzsteigerung in Lokalwährungen begründete Barry Callebaut unter anderem mit den gestiegenen Rohstoffpreisen.

Die Verkaufsmenge erhöhte sich von Anfang September bis Ende Mai um 7,3 Prozent auf 1,05 Mio. Tonnen. Damit ist das Unternehmen mehr als doppelt so stark gewachsen wie der globale Markt für Schokolade (+3,2 Prozent), wie es im Communiqué vom Donnerstag weiter heisst.

Barry Callebaut sei es gelungen, die Wachstumsdynamik aufrechtzuerhalten. Auf diese Leistung seien sie angesichts der politischen Unruhen im wichtigen Kakao-Anbauland Elfenbeinküste besonders stolz, lässt sich Barry-Callebaut-Chef Jürgen Steinemann im Communiqué zitieren.

Steinemann hob auch die Verträge mit dem US-Schokoladehersteller Hershey und dem mexikanischen Schokoladenhersteller Chocolates Turin hervor. Barry Callebaut hat mit beiden Unternehmen die Zusammenarbeit verstärkt.

Zuwachs in Übersee

In der Region Europa erhöhten sich die Verkäufe in den ersten neun Monaten um 2,1 Prozent, in Nord- und Südamerika legte das Unternehmen um 10 Prozent zu. In der Region Asien-Pazifik betrug der Zuwachs 10,2 Prozent.

Barry Callebaut rechnet weiterhin mit volatilen Preisen für Rohstoffe, insbesondere Kakao, Zucker und Milchpulver. Das Unternehmen bestätigte dennoch sein Ziel, die Verkaufsmenge jährlich um 6 bis 8 Prozent sowie den Betriebsgewinn (EBIT) in Lokalwährungen um mindestens den gleichen Umfang zu steigern.

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SDA-ATS