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Nach dem Stresstest gegen den FCZ folgt für Basel im ersten Heimspiel der Champions League mit Portugals Rekordmeister Benfica Lissabon eine nächste Belastungsprobe.

Die für Basler Verhältnisse ungewohnte Rücklage im Tagesgeschäft hält auch nach dem 1:0 gegen den FC Zürich an. Der kritisierte Branchenprimus operiert nicht von der Spitze aus, sondern unter Druck. Das positive Ergebnis im Klassiker bewirkte aber zumindest eine vorübergehende Beruhigung der Lage. Die nach vier sieglosen Super-League-Runden verunsicherten und präsidial gemassregelten Protagonisten interpretierten das Ende der negativen Serie unisono als möglichen Wendepunkt.

Nach weitgehend ungemütlichen Wochen treten die Bebbi erstmals wieder mit einem etwas besseren Gefühl an. In der wahrscheinlich schwierigsten nationalen Konstellation seit Jahren fand der Serienmeister in kämpferischer Manier (vorerst) einen Ausweg. Die Erfahrung, unter prekären Umständen den Kollaps abgewendet zu haben, ist auf der grössten europäischen Bühne womöglich mehr wert als ein lockeres Warm-up in der Liga.

Im Duell mit Benfica, das beim Auftakt im eigenen Stadion ein 1:2 gegen ZSKA Moskau zu verkraften hatte, spielen die Basler nur eine Aussenseiterrolle. Einer kolossalen Erwartungshaltung sieht sich lediglich der portugiesische Rekordmeister ausgesetzt. Benfica dominiert in seiner Heimat die Konkurrenz seit vier Jahren und erreichte in den letzten zwei Champions-League-Kampagnen den Viertel- und Achtelfinal.

Die berühmte Hymne der UEFA löst am Rheinknie inzwischen vorwiegend nostalgische Gefühle aus. Die magischen Nächte liegen schon etwas länger zurück. Im Wettbewerb der europäischen Elite sorgte der ehemals von der halben Premier League gefürchtete Schweizer Vorzeigeklub innerhalb der letzten drei Jahre nur noch für Randnotizen; seit elf Partien hat der FCB in der Gruppen- und Knock-out-Phase nicht mehr gewonnen.

Seferovics Spass in Lissabon

Viel vor hat ein Schweizer im Dress Benficas: Haris Seferovic, der 25-jährige Stürmer, seit diesem Sommer eine prägende Figur der Südeuropäer. Der Start mit vier Treffern in den ersten sechs Pflichtspielen verlief phänomenal. Und im Nationalteam legte er mit drei weiteren erfolgreichen Abschlüssen gleich nach.

In der Liga hat der Ex-U17-Weltmeister zwar seit dem 19. August nicht mehr getroffen, an seinem Status veränderte sich nichts. Der Angreifer ist gesetzt und hat Spass: "Unser Mittelfeld ist sehr offensiv eingestellt. Sie wissen, wie ich spiele. Egoisten gibt es keine im Team. Jeder orientiert sich an der Philosophie des Klubs: gewinnen und zwar immer", so Seferovic zur Nachrichtenagentur sda.

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SDA-ATS