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Der 2:1-Sieg in Manchester bringt Basel Lob und der Schweiz Punkte im UEFA-Koeffizienten ein. Am Out in der Champions League ändert er nichts., aber für die Super League soll er das Team beleben.

Ohne einen markanten Aufschwung wird der FCB erstmals seit 2009 eine Meisterschaft nicht als Sieger beenden. Zu prägend ist der Takt, den die Young Boys mit ihrer aktuellen Siegesserie vorgeben. Acht Punkte wird die Differenz nur dann betragen, wenn die Basler die Nachtragsspiele in Lausanne und gegen den FC Zürich - wenn es keinen Forfait-Entscheid gibt - gewinnen. Andernfalls könnte zwischen den besten zwei Super-League-Mannschaften eine Lücke von bis zu 14 Punkten klaffen. Für die Basler ist deshalb ein Sieg in Luzern am Sonntag Pflicht.

"Wir werden jetzt nicht in eine Euphorie ausbrechen", sagte FCB-Trainer Wicky an einer Medienkonferenz. "Aber ich darf sagen, dass unsere Mannschaft in Manchester Charakter und Homogenität gezeigt hat. Ich zähle darauf, dass dieser Match die Spieler entkrampft hat." Wicky hofft also, dass sich der Sieg gegen den designierten englischen Meister positiv auf die Leistungen in der Meisterschaft auswirken wird. Einen solchen Effekt hatte im Herbst das 5:0 gegen Benfica Lissabon in der Champions-League-Gruppenphase.

Luzerns Trainer Gerardo Seoane zeigt Hochachtung vor den Leistungen des FCB in der Champions League. "Es ist sehr gut, wie Basel die Schweiz hier vertritt." Seine gute persönliche Bilanz - drei Siege, zwei Unentschieden, seit er die erste Mannschaft des FCL übernommen hat - will Seoane weiterführen. Nach der Statistik wird es am Sonntag einen Sieger geben, denn keines der letzten 16 Duelle endete unentschieden. Basel siegte 14 Mal, Luzern nur zweimal sowie nur einmal im eigenen Stadion, nämlich 4:0 Mitte Mai 2016, als die Basler längst schon als Meister feststanden.

Die Luzerner könnten sich mit ihren nunmehr zehn Punkten Reserve auf Schlusslicht Sion nach oben orientieren. Ein Platz in der Qualifikation zur Europa League ist zum Greifen nah. Aber der Trainer macht klar, dass die Absicherung nach hinten für ihn und seine Mannschaft auch in den nächsten Runden am wichtigsten sein wird.

Chance für Thun - und für den Gegner

Für den FC Thun und Trainer Marc Schneider ist die Luft nach vier Niederlagen in Serie dünn geworden. Schlusslicht Sion ist seit der Winterpause von sieben auf drei Punkte herangerückt. Nach dem direkten Duell am Sonntag im Tourbillon werden es sechs, drei oder null Punkte sein. Eine weitere Niederlage würde bedeuten, dass die Berner Oberländer seit ihrem letzten Aufstieg 2010 erstmals fünf Spiele in Folge verlieren.

So weit ist es noch nicht. Die Thuner versuchen, in der schwierigen Situation das Positive zu sehen. Captain Dennis Hediger sagte: "Dieser Match wird ein Highlight. Dies Spannung und das Kribbeln sind für mich eine Motivation. Wir haben die Chance, Sion zu distanzieren."

Luzern - Basel (1:3, 1:4). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Lucas, Kutesa (beide verletzt) und Schmid (rekonvaleszent); Xhaka (gesperrt) und Balanta (verletzt). - Fraglich: Schwegler; Petretta, Stocker. - Statistik: Die Arena in Luzern müsste für die angeschlagenen Basler der Ort sein, an dem sie wieder den Tritt finden - erst recht nach dem Sieg in Manchester. In Luzern gewannen sie zuletzt dreimal nacheinander. Aus den letzten acht Duellen in Luzern resultierten sieben Siege des FCB und nur ein quer in der Landschaft stehender Erfolg des FCL (4:0 im Mai 2016). Ebenso beeindruckend: Basel gewann 14 der letzten 16 Direktbegegnungen, die Spiele in Basel eingerechnet.

Sion - Thun (1:0, 2:3). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Jaccottet. - Absenzen: Angha, Mitrjuschkin, Zock und Kukeli (alle verletzt); Glarner, Gelmi, Bürgy, Bigler, Rodrigues, Alessandrini und Schwizer (alle verletzt). - Statistik: Es ist das Schlagerspiel am Tabellenende, ein Sechs-Punkte-Spiel. Sion könnte Thun einholen. Andererseits könnten die mit zuletzt vier Niederlagen schlecht ins Jahr gestarteten Berner Oberländer auf sechs Punkte davonziehen. Im Dezember, als Sion unter Trainer Gabri nicht mehr vorankam, siegten die Thuner im Tourbillon 3:2.

Die Spiele vom Sonntag im Überblick

Young Boys - Grasshoppers (4:0, 1:1). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Erlachner. - Absenzen: Sanogo (gesperrt) und Von Ballmoos (verletzt); Bajrami, Cvetkovic und Sainsbury (alle verletzt). - Fraglich: Hoarau (Fussprellung). - Statistik: Die Grasshoppers waren am 10. Dezember der letzte Gegner, gegen den die Young Boys Punkte abgeben mussten. Das damalige 1:1 im Stade de Suisse überraschte und war nicht typisch für die Young Boys, die davor (und danach) in den Heimspielen fast immer souverän auftraten. Nach diesem Match starteten die Young Boys ihre beste Serie der Saison: sechs Siege, 18:6 Tore. Die Serie hält noch an.

Rangliste: 1. Young Boys 24/55 (57:24). 2. Basel 22/41 (41:19). 3. St. Gallen 25/39 (38:43). 4. Zürich 24/35 (32:28). 5. Grasshoppers 24/31 (31:31). 6. Luzern 24/31 (33:39). 7. Lugano 25/31 (25:38). 8. Lausanne-Sport 24/26 (37:49). 9. Thun 24/24 (37:46). 10. Sion 24/21 (28:42).

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