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Fussball - Der FC Basel meistert die erste und zugleich vorletzte Hürde auf dem Weg in die Champions League. Er spielt bei Maccabi Tel-Aviv 3:3, bringt sich nach einer 3:0-Führung aber noch in Nöte.
Das Gute vorweg: Zum dritten Mal seit der Saison 2010/11 steht der FCB in den Playoffs zur Champions League. Am Freitag wird der in der Auslosung gesetzte Schweizer Meister erfahren, wer der entscheidende Gegner sein wird. Die entscheidenden Partien auf dem Weg in die Königsklasse werden am 20./21. und 27. August ausgetragen.
Eine Woche nach dem 1:0 steuerte der FC Basel im Auswärtsspiel gegen den israelischen Rekordmeister einem sicheren Sieg entgegen. Er ging nach genau 300 Sekunden 1:0 in Führung, er führte nach 21 Minuten 2:0 und nach 32 Minuten bereits 3:0. Alles, wirklich alles deutete auf das souveräne Weiterkommen des FCB hin. Denn Maccabi hatte sich davor einen schwachen Auftritt geleistet, mit Fehlpässen en masse im Spielaufbau, mit dem klaren Foul von Captain Sheran Yeini vor dem ersten Gegentreffer durch den problemlos verwerteten Foulpenalty von Fabian Schär.
Oder durch Ballverluste wie jenen von Eran Zahavi vor dem Basler 2:0, als Valentin Stocker den mitgelaufenen Mohamed Salah lancierte. Der Ägypter, vom heissblütigen Publikum bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen, gab die Antwort auf die Anfeindungen in den israelischen Medien also auf sportliche Art. Als dann Marcelo Diaz mit einem wunderbaren Aussenrist-Schlenzer nach etwas mehr als einer halben Stunde auf 3:0 erhöhte, wurde es im Bloomfield-Stadion still. Kaum einer glaubte mehr daran, dass sich Maccabi nochmals zurückkämpfen würde. Zum Weiterkommen wären fünf Treffer nötig gewesen.
Dennoch nahm die Partie durch das 1:3 während in der letzten Viertelstunde vor und bis gut 20 Minuten nach der Pause eine unglaubliche Eigendynamik an. Goalie Yann Sommer, davor nicht ein einziges Mal getestet, hatte in der 34. einen Schuss genau ans Bein von Fabian Schär gelenkt. Zwei Minuten später schaffte es Schär nicht einmal im Ansatz, Zahavi am 2:3 zu hindern. Und wiederum nur zwei Minuten darauf intervenierte Sommer gegen Tibi mit Erfolg.
Vier Minuten reichten also aus, um Maccabi, (wieder) getragen vom Publikum, auf der Welle der Euphorie reiten zu lassen. Basel vermochte sich den Angriffen kaum zu erwehren. Der Zeitpunkt des 3:3 schien nur eine Frage der Zeit. Jede Minute, die der FCB dieses Szenario verhindern konnte, war eine gewonnene. Nach 54 Minuten fiel dieses 3:3, indem Maharan Radi mit einem Dropkick aus gut 20 Metern traf. Der Druck, den Maccabi ausübte, war enorm. Mit den Einwechslungen eines weiteren Innenverteidigers (Sauro) und der defensiveren Variante auf der rechten Abwehrseite (Voser für Philipp Degen) stabilisierten sich die Verhältnisse. Und Maccabi ging mit Fortdauer der Partie zum Glück für Basel die Puste aus.
Maccabi Tel-Aviv - Basel 3:3 (2:3).
Bloomfield. - 13'000 Zuschauer. - SR Turpin (Fr). - Tore: 5. Schär (Foulpenalty/Yeini an Stocker) 0:1. 21. Salah (Stocker) 0:2. 32. Diaz (Streller) 0:3. 34. Schär (Eigentor) 1:3. 36. Zahavi 2:3. 54. Radi 3:3.
Maccabi Tel-Aviv: Juan Pablo; Yeini, Tibi, Garcia, Ziv (35. Mikha); Radi, Alberman, Ben Haim (74. Einbinder); Zahavi (63. Margolis), Itzhaki; Prica.
Basel: Sommer; Philipp Degen (61. Voser), Schär, Ajeti, Safari; Frei; Salah (75. Elneny), Diaz, Xhaka, Stocker; Streller (55. Sauro).
Bemerkungen: Maccabi Tel-Aviv komplett, Basel ohne Ritter, Serey Die, Vailati (alle verletzt) und Bobadilla (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 4. Garcia (Reklamieren). 12. Prica (Foul). 40. Stocker (Reklamieren). 42. Xhaka (Unsportlichkeit). 68. Itzhaki (Reklamieren). 75. Salah (Unsportlichkeit). 90. Alberman (Foul).

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SDA-ATS