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Im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel befindet sich der FC Basel beim Aufsteiger Neuchâtel Xamax auf Kurs zum ersten Saisonsieg. Und doch resultiert nur ein 1:1.

Fast wagte man zu glauben, der FCB fände beim Aufsteiger unter dem Interimsduo Alex Frei/Marco Schällibaum nach fünf Niederlagen in Folge in die Spur zurück. Es blieb aber beim "fast". Es zeigte sich nämlich auch in Neuenburg, wie fragil das Basler Konstrukt derzeit ist. Raphaël Nuzzolo liess die Heimfans im ersten Super-League-Heimspiel seit 2011 in der 86. Minute jubeln. "Im Moment braucht es so wenig, dass wir hinten wackeln", stellte auch Fabian Frei konsterniert fest.

Nach dem vermeintlich erlösenden 1:0 nach einer guten Stunde durch den auf dem linken Flügel überraschend nominierten Noah Okafor schienen die Basler den Gegner unter Kontrolle zu haben. Ihre bis dahin kritischsten Minuten hatten sie beim Treffer soeben überstanden, drohende Gegentreffer bei Gaëtan Karlens und Max Velosos Doppelchance vereitelt und selbst dritte Grosschance verwertet. Und dann folgten diese Schlussminuten, in denen die Mannschaft doch wieder zerbrach. In der 86. Minute fiel der Ausgleich durch Nuzzolo nach einer 40-Meter-Flanke von Charles-André Doudin, in der 92. folgte der Platzverweis gegen Samuele Campo wegen Reklamierens.

Während das euphorisierte Xamax zumindest bis Sonntag wie immer seit dem Neuanfang in der 2. Liga interregional vor sechs Jahren nicht schlechter als Zweiter in seiner Liga ist, steht der FCB auch nach drei Pflichtspielen gegen allesamt machbare Gegner ohne Sieg da.

Immerhin gibt es Anzeichen, dass die Wende gegen PAOK Saloniki im Rückspiel am nächsten Mittwoch zuhause gelingen könnte. Gegenüber den Niederlagen in den letzten fünf Spielen zeigte sich der FCB in neuem System und deutlich verändertem Gesicht verbessert. Fünf Wechsel nahm Alex Frei gegenüber dem 1:2 am Dienstag bei PAOK Saloniki vor. Vorne setzte er im Gegensatz zu Raphael Wicky auf einen Zweiersturm, Ricky van Wolfswinkel gehörte dadurch zum ersten Mal in dieser Saison zur Stammformation. Hinten rückte Fabian Frei dank der Genesung von Eray Cümart endlich aus der Innenverteidigung ins zentrale Mittelfeld vor.

Es folgten 85 Minuten, die der Mannschaft vor dem Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki einen Schub verleihen können. Aldo Kalulu (9.), Van Wolfswinkel (28.) und Ajeti (40.) hätten die Gäste schon früher in Führung bringen können. Was fehlte, war die Vollendung. Dazu passte, dass es 85, aber eben nicht 90 erbauliche Minuten waren.

Strellers erste Worte

Vorangegangen war dem Spiel in der ausverkauften Maladière die erste öffentliche Stellungnahme von Sportchef Marco Streller zu den Ereignissen der letzten Tage. Die exakten Gründe für Wickys Entlassung nannte Streller nicht. "Die Entwicklung machte uns Sorgen und das Vertrauen ging etwas verloren. Wir hätten es uns nicht verziehen, wenn wir die nächsten zwei Spiele mit Wicky verloren hätten", erklärte er im "Teleclub". Und verriet: "Es macht wohl Sinn, jetzt einen Trainer zu holen, der eine gewisse Erfahrung hat." Wann der Neue vorgestellt werden soll, liess er offen: "Es darf kein Schnellschuss sein, zu lange dürfen wir aber auch nicht warten."

Neuchâtel Xamax - Basel 1:1 (0:0)

12'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hänni. - Tore: 64. Okafor (Zuffi) 0:1. 86. Nuzzolo (Doudin) 1:1.

Neuchâtel Xamax: Walthert; Gomes, Sejmenovic, Xhemajli, Kamber; Veloso (74. Corbaz), Di Nardo, Doudin, Tréand (70. Ramizi); Karlen (84. Cicek), Nuzzolo.

Basel: Omlin; Widmer, Cümart, Suchy, Riveros; Kalulu (63. Bua), Frei, Zuffi, Okafor (77. Stocker); Ajeti, Van Wolfswinkel (70. Campo).

Bemerkungen: Xamax ohne Djuric, Ademi, Santana und Nimani (verletzt), Basel ohne Petretta, Xhaka, Kuzmanovic und Antonio (alle verletzt). 92. Gelb-Rote Karte gegen Campo (Reklamieren). Verwarnungen: 34. Xhemajli (Foul). 78. Campo (Foul).

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SDA-ATS