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Bashkim Berisha will nicht 14 Jahre im Gefängnis verbringen

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 10:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Der ehemalige Thaiboxer Bashkim Berisha will wegen des so genannten "Parkplatz-Mordes" von Dübendorf maximal acht Jahre im Gefängnis sitzen. Er hat deshalb das Urteil des Zürcher Obergerichts angefochten. Dieses hatte ihn zu 14 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
Das Obergericht sprach Berisha im August der vorsätzlichen Tötung schuldig. Der Verteidiger hatte auf Freispruch plädiert. Sein Mandant seinerseits hatte im Vorfeld des Prozesses Medien gegenüber ausgeführt, er fände acht Jahre angemessen.
Den Schuldspruch als solchen fechte Berisha nicht an, nur das Strafmass, sagte Anwalt Adrian Blättler zu einer Meldung in der "NZZ" vom Samstag.
Als erstes reichte Blättler nun eine Beschwerde an das Kassationsgericht ein. Hier kann etwa Willkür gerügt, nicht aber eine Korrektur des Strafmasses gefordert werden. Wird die Beschwerde gutgeheissen, geht das Urteil zurück ans Obergericht zur Neubeurteilung. Wird sie abgewiesen, kann Berisha ans Bundesgericht gelangen und dort die Strafzumessung anfechten.
Der heute 29-jährige Berisha hatte im Februar 2005 auf einem Parkplatz in Dübendorf einen Mann durchs offene Autofenster erschossen. Die beiden waren wegen Berishas ungünstig parkiertem Wagen aneinandergeraten.

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