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Die Basler Kantonalbank (BKB) wird voraussichtlich ihre Niederlassungen in Zürich und Bern schliessen. Die BKB bietet derzeit an diesen beiden Standorten Vermögensverwaltungsdienstleistungen für wohlhabende Kunden (Privater Banking) an.

Analysen hätten gezeigt, dass die ausserkantonalen Standorte für die BKB mittelfristig einen unzureichenden Wertbeitrag generierten, heisst es in einem Communiqué der BKB vom Donnerstag. Eine Schliessung der beiden Standorte würde spätestens bis Ende 2014 vollzogen.

Vorerst läuft aber noch das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretungen. Von einer Schliessung der beiden Standorte betroffen wären gemäss BKB 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie dürften grösstenteils nicht in Basel weiterbeschäftigt werden können, das dort nur ein beschränktes Stellenangebot besteht.

Die Basler Kantonalbank (BKB) besinnt sich derzeit wieder auf ihre Wurzel zurück, nachdem sie von diversen Skandalen durchgeschüttelt worden ist. So war die BKB etwa Depotbank der ASE Investment AG und damit Teil dessen mutmasslichen Anlagebetruges. Dies kostete dem BKB-Chef Hans Rudolf Matter sein Amt.

Zudem ist die BKB auch einer jener Banken, die im Steuerstreit zuoberst auf der Liste der US-Steuerbehörden steht. Die BKB hat dafür über 100 Mio. Fr. zurückgestellt. Nach einer Rüge der Finanzmarktaufsicht (Finma) wegen unzulässiger Pflege des Börsenkurses der BKB-Partizipationsscheine nahm letzten November schliesslich noch Bankratspräsident Andreas Albrecht den Hut.

SDA-ATS