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Die Bauarbeiter der Gewerkschaften Unia und Syna haben dem neuen Landesmantelvertrag (LMV) für das Baugewerbe zugestimmt. Damit soll der Bau-GAV um weitere drei Jahre verlängert werden - bis Ende 2018.

Das Bauarbeiterparlament der Gewerkschaft Unia und die Syna-Branchenkonferenz Bau hätten der Verhandlungslösung mit einer deutlichen Mehrheit zugestimmt, teilten die beiden Gewerkschaften am Samstag mit. Viele Bauarbeiter hätten sich erleichtert gezeigt, dass mit dem neuen LMV die Frühpensionierung mit 60 ohne Leistungsabbau gesichert sei.

Dafür werden ab Mitte nächsten Jahres die Beitragszahlungen in die Stiftung für den frühzeitigen Altersrücktritt um zwei Prozentpunkte erhöht, wovon die Arbeitgeber 1,5 Punkte übernehmen. Im Gegenzug bleiben die Löhne auf dem Bau 2016 unverändert. Zudem werden den Baumeistern bei den Lohnrunden 2017 und 2018 diese zusätzlichen Zahlungen angerechnet.

Mit diesem Kompromiss endet ein monatelanger Streit. Die Baumeister erklärten im Frühling, dass sie keine Verhandlungen über einen neuen LMV führen wollen. Die Gewerkschaften reagierten darauf im Herbst mit Protestaktionen. Im November wurden im Tessin und in der Deutschschweiz mehrere hundert Baustellen einen Tag lang bestreikt.

Nun liege die Verantwortung bei den Delegierten des Baumeisterverbandes, die am 13. Januar über das Verhandlungsergebnis abstimmen sollen, hiess es. Die Gewerkschaften betonen aber auch, dass sich die Sozialpartner verpflichtet hätten, während der Vertragsdauer weitere Massnahmen - unter anderem gegen Lohndumping und für einen besseren Schutz der Bauarbeiter bei Schlechtwetter - zu verhandeln.

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SDA-ATS