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Bereits im Juli hattten die Milchbauern mit einer Aktion "für einen fairen Milchpreis" demonstriert. Nun lanciert die Gewerkschaft Uniterre eine Petition. (Archiv)

KEYSTONE/THOMAS DELLEY

(sda-ats)

Milchbauern machen zum wiederholten Mal darauf aufmerksam, dass die Produktionsbedingungen in ihrer Branche schlecht seien. Die Gewerkschaft Uniterre hat am Donnerstag in Bern eine Petition "für einen fairen Milchpreis" lanciert.

Sie sei "müde von der Einsicht, dass sich wirklich nichts in die richtige Richtung bewegt", teilte Uniterre mit. Die Organisatorin der nationalen Aktion fordert einen Franken pro Liter Milch für die Bauern.

Bei der sogenannten Molkereimilch, welche zu Trinkmilch, Rahm, Joghurt, Butter und Milchpulver verarbeitet wird, liegt der Produzentenpreis heute meist bei 49 oder 50 Rappen. Dieser Preis deckt laut Uniterre nur knapp die Hälfte der Produktionskosten, trotz Direktzahlungen.

Im Verlauf der vergangenen zwanzig Jahre sei der Konsumentenpreis um 10 Prozent gesunken, der Produzentenpreis hingegen sei um 50 Prozent zusammengebrochen. "Diese Situation ist für die Bauernfamilien nicht länger tragbar."

Uniterre spricht von "krassen Konsequenzen": Fast tausend Bauern müssten jährlich ihre Milchproduktion einstellen. Mit der nun lancierten Petition will sie die Gewerkschaft diesen Trend aufhalten. Die Bittschrift soll im März 2018 an Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann übergeben werden.

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SDA-ATS