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Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat in den ersten neun Monaten mehr verkauft. Ohne Währungseffekte und Übernahmen legte der Umsatz um 6,5 Prozent zu.

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

(sda-ats)

Die Sanitärtechnik-Gruppe Geberit hat in den ersten drei Quartalen mehr Umsatz und mehr Gewinn geschrieben. Grund dafür ist neben der Integration des finnischen Bauausrüsters Sanitec die wachsende Bauwirtschaft in europäischen Ländern.

In den ersten neun Monaten steigerte Geberit nach Angaben vom Freitag den Umsatz um 10,1 Prozent auf 2,17 Milliarden Franken - währungsbereinigt waren es 6,5 Prozent. Dank tiefer Rohmaterialkosten und Synergieeffekten aus der Übernahme der Sanitec kletterte der Gewinn um 38,6 Prozent auf 469,1 Millionen Franken.

Zweistellige Wachstumsraten verzeichnete Geberit in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa. Über dem Europa-Mittel von 7,1 Prozent lagen auch die Benelux-Länder, die nordischen Staaten, Spanien und Portugal sowie die Schweiz. Tiefer war der Zuwachs in Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und Italien.

Unter dem Durchschnitt blieb das Umsatzwachstum dagegen im nahen Osten sowie in Afrika, aber auch auf dem amerikanischen Kontinent, in Fernost und im Pazifik-Raum.

Geberit geht für das laufende Jahr weiterhin von einem währungs- und akquisitionsbereinigtem Umsatzwachstum von rund fünf Prozent und einer bereinigten operativen Cashflow-Marge von 28 Prozent aus.

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SDA-ATS