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In der Schweiz ist im vergangenen Jahr erneut mehr gebaut worden. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg um 3,1 Prozent auf 18,7 Mrd. Franken. Hauptgrund für das Wachstum sind Tiefbauprojekte wie die NEAT oder die Zürcher Durchmesserlinie sowie der Wohnungsbau.

Laut dem Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) kann vom fünften guten Baujahr in Folge gesprochen werden. Die Baufirmen hätten die Wirtschaftskrise vergleichsweise schadlos überstanden und ihre Umsätze sogar noch steigern können, schreibt der Verband in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Allein im vierten Quartal wurden 4,9 Mrd. Fr. verbaut, was einem Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Verband erwartet nun tendenziell eine Stagnation der Bauaktivität auf hohem Niveau. Allerdings hatten die Baumeister bereits mehrfach über Margendruck geklagt.

Trotz des spürbar gestiegenen Bauvolumens nahm die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im vergangenen Jahr lediglich um 200 oder 0,25 Prozent auf 78'950 zu. Der Auftragseingang stieg gleichzeitig um 3,7 Prozent auf 18,1 Mrd. Franken.

70'000 Wohnungen im Bau

Für die Umsatzzunahme war vor allem der Tiefbau mit einem Plus von 4,6 Prozent verantwortlich. Aber auch der Hochbau konnte wieder um 1,7 Prozent zulegen, nachdem er 2009 um 3,7 Prozent geschrumpft war.

Grund für die Wende ist vor allem der Wohnungsbau, der von tiefen Zinsen, hoher Einwanderung und positiver Einkommensentwicklung angetrieben wird. Für das laufende Jahr verweist der Verband auf die rekordhohe Zahl von über 70'000 sich in Bau befindlichen Wohnungen.

Die Konjunkturerholung stimme zuversichtlich, dass auch die Unternehmen sistierte Projekte aus der Schublade holten. In den vergangenen beiden Jahren verzeichnete der Wirtschaftsbau als einzige Bausparte noch Umsatzrückgänge von 4,7 respektive 6,2 Prozent.

Trotz des absehbaren Auslaufens grosser Tiefbauprojekte wie der NEAT oder der Durchmesserlinie in Zürich rechnet der Baumeisterverband damit, dass der Investitionsbedarf aufgrund bereits bestehender Kapazitätsengpässe auf Strasse und Schiene künftig sogar noch steigen wird.

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SDA-ATS